MOOOD STUDIOS wurde am 01.09.2025 von Alex Schäler gegründet und befindet sich aktuell in einer spannenden und intensiven Aufbauphase. Hinter dem Konzept steht derzeit eine Gründerin als Einzelperson, die mit viel Klarheit, Haltung und Vision einen Raum schafft, der in dieser Form bislang kaum existiert: einen physischen Ort für mentale Fitness, emotionale Stabilität und echte Verbindung.

Ein Raum für mentale Stärke, Regeneration und Verbindung

Viele Frauen zwischen 30 und 55 Jahren stehen mitten im Leben. Sie tragen Verantwortung, leisten viel im Beruf, im Alltag oder in familiären Kontexten und wirken im Außen oft stark, reflektiert und funktional. Gleichzeitig erleben viele von ihnen mentale Überlastung, innere Erschöpfung, emotionale Instabilität oder Einsamkeit. Was häufig fehlt, sind Räume, in denen sie nicht leisten müssen, sondern einfach sein dürfen.

Genau hier setzt MOOOD an.

MOOOD versteht sich als Mental Gym & Soul Space. Ein hochwertiger, sicherer und bewusst gestalteter Ort, an dem Frauen regelmäßig in ihre mentale Stabilität, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität investieren können. Das Angebot umfasst angeleitete Gruppensessions, unter anderem in den Bereichen:

  • Körperarbeit
  • Präsenztraining
  • Mentale Regulation
  • Kreativität
  • Emotionale Stabilisierung
  • Bewusste Verbindung in Gemeinschaft

Damit entsteht ein modernes, gesellschaftlich relevantes Angebot, das mentale Gesundheit nicht nur als Problembehandlung denkt, sondern als aktive, präventive und gemeinschaftliche Praxis.

Das Geschäftsmodell: Social Business mit gesellschaftlicher Wirkung

MOOOD ist bewusst als gewinnorientiertes Social Business aufgebaut. Ziel ist es, gesellschaftliche Wirkung mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit zu verbinden und damit langfristig unabhängig, selbstbestimmt und verlässlich wirken zu können.

Das Geschäftsmodell basiert primär auf:

  • Memberships (ca. 70–80 % des Umsatzes)
  • Einzelbuchungen
  • Ausgewählten Events und Sonderformaten

Im Kern steht also ein wiederkehrendes Mitgliedschaftsmodell, das nicht nur wirtschaftlich stabiler ist, sondern auch die kontinuierliche Nutzung und nachhaltige Wirkung des Angebots unterstützt. Perspektivisch soll daraus ein skalierbares Studiokonzept entstehen.

Erfolgreicher Start in die Pilotphase

MOOOD ist bereits erfolgreich in die Pilotphase gestartet. Schon jetzt konnten mehr als 100 Teilnahmen generiert werden. Ein starkes Signal für ein Konzept, das erklärungsbedürftig ist und in einer Region wie Vorpommern zunächst Vertrauen aufbauen darf.

Besonders positiv:

  • Erste starke Wiederkehrerinnen
  • Spürbar positive Resonanz
  • Ein wachsendes Netzwerk aus Expertinnen
  • Erste belastbare Community-Strukturen
  • Ein erfolgreich aufgebauter Standort in Greifswald

Diese Entwicklung zeigt deutlich: Das Bedürfnis nach einem solchen Ort ist da, auch wenn das Konzept neu ist und zunächst Übersetzungsarbeit braucht.

Die aktuellen Herausforderungen

Wie bei vielen visionären Gründungen liegt die größte Herausforderung derzeit in der Marktentwicklung.

MOOOD ist kein klassisches Fitnessstudio, kein Therapieangebot, kein Eventspace und auch kein reines Coachingformat. Gerade diese Neuartigkeit macht das Konzept stark, aber auch erklärungsbedürftig. Es braucht Zeit, Sichtbarkeit und Vertrauen, bis ein Markt für ein solches Angebot nicht nur aufmerksam wird, sondern aktiv in Anspruch nimmt.

Hinzu kommt die Finanzierungsfrage:
Social-Business-Modelle benötigen häufig längere Anlaufphasen, weil Wirkung, Community-Aufbau und Marktverständnis parallel entstehen dürfen. Trotz umfangreicher Suche gab es bisher keine Investition oder Finanzierung in Mecklenburg-Vorpommern, aktuell wird gebootstrapped.

Der Fokus für die nächste Phase liegt deshalb auf:

  • Höherer Auslastung
  • Einer noch klareren Positionierung als modernes Mental-Fitness-Angebot
  • Dem weiteren Ausbau der Community
  • Der Vorbereitung eines skalierbaren Studiokonzepts

Founders Note, Alex Schäler

„Die aktuelle gesellschaftliche & weltpolitische Lage bringt genauso große Herausforderungen mit sich, wie die visionäre Gründung als Einzelperson.
Außerdem erfordert die aktuelle Phase viel Klarheit, Geduld und Vertrauen in ein Modell, das völlig neu erdacht und konzipiert wurde und so dringend benötigt wird.
Zudem baue ich MOOOD bewusst als gewinnorientiertes Social Business auf, um langfristig unabhängig und selbstbestimmt wirken zu können und unser Social Offer kontinuierlich und zuverlässig zu halten.“

Diese persönliche Einordnung macht deutlich, mit welcher Haltung MOOOD aufgebaut wird: nicht als kurzfristiger Trend, sondern als zukunftsfähiges, bewusst wirtschaftlich gedachtes Wirkungsmodell.

Die Zielgruppe von MOOOD

Die Zielgruppe von MOOOD sind Frauen zwischen 30 und 55 Jahren, die mitten im Leben stehen und berufliche, persönliche oder emotionale Umbrüche erleben. Sie sind reflektiert, leistungsfähig und oft stark im Außen, spüren jedoch innere Erschöpfung, mentale Überlastung oder fehlende echte Verbindung. MOOOD richtet sich an Frauen, die bewusst in ihre mentale Stabilität, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität investieren möchten.

Unterstützung auf dem Weg

In der bisherigen Gründungsphase gab es grobe Beratung durch Witeno. Darüber hinaus zeigt sich jedoch auch, dass gerade innovative und nicht klassisch einzuordnende Geschäftsmodelle häufig noch auf strukturelle Hürden treffen, insbesondere dann, wenn sie von Frauen gegründet werden und nicht in bekannte Schablonen passen.

Drei Fragen an die Gründerin

Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
„Es gibt zwar kurze (Netzwerk)Wege — allerdings wirkt sich dieser Vorteil nicht auf Frauen in der Gründung aus.“

Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
„Echten AKTIVEN Support. Nicht nur reden, sondern auch machen. Türen aktiv öffnen, vermitteln und möglich machen. Bisher verläuft zu viel Energie im Sande.“

Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
„Über eine fabelhafte Frau: Sophia Hammer“

Vision für die Gründungsszene in Mecklenburg-Vorpommern

Auch mit Blick auf die regionale Gründungsszene formuliert Alex Schäler eine klare, direkte und notwendige Vision:

  1. Echte Potentiale erkennen (die Zukunft ist nicht nur digital).
  2. Frauen besonders supporten (sie Gründen nachhaltiger + erfolgreicher) – und zwar ALLE Frauen (nicht nur Akademikerinnen).
  3. Echtes tragfähiges Gründungs-Know How nach MV holen – mit Tiefgang & realen Pushes und ohne ermüdende patriarchale Sozialisierung.

Diese Perspektive bringt einen wichtigen Punkt auf den Tisch: Innovation entsteht nicht nur in Tech, Plattformen oder Software. Sie entsteht auch dort, wo neue gesellschaftliche Antworten auf reale Belastungen entwickelt werden, wie bei MOOOD.

Warum MOOOD jetzt wichtig ist

In einer Zeit, in der mentale Belastung, soziale Isolation und permanente Überforderung für viele Menschen zur Normalität geworden sind, wirkt MOOOD wie eine dringend benötigte Antwort auf eine Lücke, die oft übersehen wird.

Nicht als Wellness-Trend.
Nicht als kurzfristige Selfcare-Inszenierung.
Sondern als strukturiertes, wiederkehrendes Angebot für mentale Fitness und emotionale Stabilität, mit Community, Haltung und echter gesellschaftlicher Relevanz.

MOOOD zeigt, dass soziale Innovation auch im physischen Raum stattfindet. Und dass Gründung in Mecklenburg-Vorpommern dann besonders kraftvoll wird, wenn mutige, neue Modelle nicht nur gesehen, sondern aktiv unterstützt werden.