Verbundprojekt Autopasture -
AutoPasture entwickelt innovative digitale Technologien, die mithilfe von Sensorik, KI und Automatisierung ein effizientes, nachhaltiges und tierwohlgerechtes Herden- und Weidemanagement in der Landwirtschaft ermöglichen.
Was genau wird gemacht?
AutoPasture ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das daran arbeitet, die Rinderhaltung auf der Weide teilweise autonom (also automatisiert) zu machen.
Konkret passiert Folgendes:
Kühe werden mit Sensoren ausgestattet (z. B. GPS-Halsbänder, Bewegungssensoren)Auf der Weide stehen Kameras, Wetterstationen, Boden- und RadarsensorenZusätzlich kommen Drohnen, Roboter und Satellitendaten zum EinsatzAlle Daten laufen in einem System zusammen (eine Art „Data Lake“)? Daraus entsteht ein sogenannter digitaler Zwilling der Weide und der Herde – also ein digitales Modell, das Verhalten, Gesundheit und Umwelt simuliert
Mit diesen Daten kann man dann z. B.:
erkennen, ob Tiere gestresst oder krank sindautomatisch Tore öffnen oder Wasser steuernWeideflächen gezielt nutzen (z. B. gegen Unkraut oder für bessere Biodiversität)Entscheidungen treffen, ohne dass ständig ein Mensch vor Ort sein muss? Ziel: weniger Arbeitsaufwand + mehr Tierwohl + nachhaltigere Landwirtschaft
AutoPasture ist kein einzelnes Unternehmen, sondern ein großes Netzwerk (Verbundprojekt) aus Forschung und Praxis.
Die Partner sind:
Hochschule Stralsund (Leitung des Projekts)Universität RostockHochschule NeubrandenburgForschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) in DummerstorfForschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern gGmbHZusätzlich als Technologiepartner:
Fraunhofer-Institute IGD und IGP? Insgesamt arbeiten hier Wissenschaftler, Ingenieure, Informatiker und Landwirte zusammen