
Fin & Feel - Warum Beziehung der Anfang von Bildung ist
Fin & Feel verbindet Hochsensibilität, Finanzbildung und Entrepreneurship Education zu einem ganzheitlichen Bildungsansatz für Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte.
Vision
Fin & Feel stellt sich eine Bildungslandschaft vor, in der Kinder nicht vorschnell eingeordnet, sondern in ihrer ganzen Wahrnehmung verstanden werden. Hochsensibilität wird dabei nicht als Problem betrachtet, sondern als Teil menschlicher Vielfalt. Bildung, Finanzkompetenz und unternehmerisches Denken gehören selbstverständlich zusammen und sind für alle zugänglich, unabhängig von Herkunft oder sozialem Umfeld.
Mission
Das Bildungszentrum arbeitet daran, pädagogische Fachkräfte, Familien und Bildungseinrichtungen im Umgang mit hochsensiblen und neurodivergenten Kindern zu stärken und mehr Sicherheit im Alltag zu schaffen. Durch Fortbildungen, Coaching, Finanzbildungsformate und die Aufklärung möglicher Fehldiagnosen unterstützt das Unternehmen dabei, Kinder differenzierter zu verstehen und Entwicklung ganzheitlich zu begleiten. Gleichzeitig werden Frauen und Familien auf dem Weg zu finanzieller Selbstbestimmung begleitet und Kindern erste Zugänge zu Finanzbildung und Unternehmertum eröffnet.

Ganzheitliche Bildungsarbeit im Alltag
Der Ansatz begegnet der Herausforderung, dass Kinder in Bildungseinrichtungen und Familien häufig über einzelne Verhaltensweisen eingeordnet werden, anstatt ihre gesamte Wahrnehmung und Persönlichkeit zu verstehen. Hochsensibilität bleibt dabei oft unerkannt oder wird fehldiagnostiziert, während gleichzeitig wichtige Lebenskompetenzen wie Finanzbildung und unternehmerisches Denken im Bildungssystem kaum verankert sind. Das führt zu Unsicherheit bei Fachkräften, Orientierungslosigkeit in Familien und dazu, dass Potenziale von Kindern nicht vollständig gesehen oder gefördert werden.
Daran setzt Fin & Feel mit einem ganzheitlichen Ansatz an. Das Unternehmen stärkt pädagogische Fachkräfte durch Fortbildungen, begleitet Familien im Coachingprozess und unterstützt Frauen beim Aufbau finanzieller Selbstbestimmung. Ergänzend dazu bietet Fin & Feel Finanzbildungsworkshops sowie Formate für Kinder und Jugendliche an, die erste Erfahrungen mit unternehmerischem Denken ermöglichen, unter anderem im Future Leader Club. Ein weiterer Bestandteil ist die Aufklärung und Einordnung möglicher Fehldiagnosen sowie die Entwicklung von digitalen Lernangeboten für Bildungseinrichtungen, um Inhalte langfristig zugänglich und skalierbar zu machen.

Für wen Fin & Feel da ist und was daraus entsteht
Im Mittelpunkt stehen Menschen und Institutionen, die im Bildungs- und Familienalltag nach mehr Klarheit, Sicherheit und neuen Handlungsmöglichkeiten suchen. Dazu gehören pädagogische Fachkräfte in Kitas und Schulen, die im Umgang mit hochsensiblen und neurodivergenten Kindern Unterstützung brauchen, ebenso wie Familien, die sich nach langer Unsicherheit Orientierung wünschen. Ergänzt wird die Zielgruppe durch Frauen, die finanzielle Selbstbestimmung aufbauen möchten, sowie Kinder und Jugendliche, die früh eigene Kompetenzen im Bereich Finanzbildung und unternehmerisches Denken entwickeln sollen.
Der Nutzen zeigt sich vor allem in der Praxis. Fachkräfte gewinnen mehr Sicherheit im pädagogischen Alltag und erweitern ihr Verständnis für unterschiedliche Wahrnehmungsweisen von Kindern. Familien erhalten neue Perspektiven und konkrete Unterstützung in herausfordernden Situationen. Kinder und Jugendliche bekommen früh Zugang zu Themen, die sie in ihrer Selbstständigkeit stärken, während Frauen konkrete Wege kennenlernen, ihre finanzielle Unabhängigkeit weiterzuentwickeln.
Erfolge, die sichtbar werden
Seit dem Start im September 2025 hat sich in der Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Familien viel bewegt. Besonders zeigt sich das in den Fällen, in denen zunächst Unsicherheit und lange Suchbewegungen im Vordergrund standen und sich im Verlauf neue Perspektiven eröffnet haben.
In 15 Fällen konnten Fehldiagnosen aufgedeckt und neu eingeordnet werden. Für die betroffenen Familien bedeutete das oft eine deutliche Veränderung im Verständnis ihres Kindes und eine neue Grundlage für den weiteren Alltag. Statt widersprüchlicher Einschätzungen entstand Klarheit darüber, was ein Kind wirklich braucht.
Auch in Bildungseinrichtungen zeigt sich Wirkung im Alltag. Fachkräfte berichten von mehr Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen von Kindern und davon, Situationen besser einordnen zu können, ohne vorschnelle Bewertungen vorzunehmen.
Neben diesen Entwicklungen wurde das Konzept bereits mehrfach im Gründungskontext ausgezeichnet, unter anderem mit dem ersten Platz beim GreenSummit Greifswald 2025 sowie beim Pitch Contest der NØRD 2026 in Rostock.

Gründerin & Team
Jolissa Rusin ist Gründerin von Fin & Feel und hat das Bildungszentrum im September 2025 ins Leben gerufen. Sie verantwortet die inhaltliche und strategische Entwicklung der Angebote und prägt die Ausrichtung des Unternehmens maßgeblich. Als selbst hochsensible Person bringt sie dabei eine persönliche Perspektive in ihre Arbeit ein, die ihren Zugang zu Themen wie Wahrnehmung, Bildung und Entwicklung stark beeinflusst.
Unterstützt wird sie von einem kleinen Team aus 1 bis 3 Personen, das je nach Aufgabe in die Umsetzung eingebunden ist und die operative Arbeit mitträgt.
Magazin

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