Viele kleine und mittelständische Unternehmen arbeiten täglich mit einem Mix aus Tools, Tabellen und manuellen Abläufen. Personalprozesse laufen über verschiedene Systeme, Informationen gehen verloren, und eigentlich einfache Aufgaben kosten unnötig Zeit.
Das Ergebnis ist selten ein großes Problem auf einmal, sondern viele kleine Reibungen im Alltag.
Während viele Softwareanbieter:innen genau dafür Standardlösungen liefern, geht Employfix einen anderen Weg.

Employfix ist ein Projekt von Dominik Engelen und befindet sich aktuell in der Vorgründungsphase. Die Idee dazu entstand nicht kurzfristig, sondern über mehrere Jahre hinweg: Bereits mit 15 Jahren begann er, sich intensiv mit digitalen Personalprozessen im Mittelstand auseinanderzusetzen. Aus dieser frühen Beschäftigung entwickelte sich Schritt für Schritt ein konkreter Ansatz, der heute die Grundlage von Employfix bildet.
Im Kern geht es um eine einfache Frage: Warum muss sich eigentlich immer das Unternehmen an die Software anpassen und nicht umgekehrt?
Software, die sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt
Viele bestehende Lösungen bieten Funktionspakete, von denen am Ende nur ein Teil wirklich genutzt wird. Gleichzeitig fehlen oft genau die Anpassungsmöglichkeiten, die im Alltag entscheidend wären.
Employfix setzt deshalb auf Modularität statt Komplettsystem.
Unternehmen sollen nur die Funktionen nutzen, die sie wirklich brauchen. Keine überladenen Tools, keine unnötigen Umwege.
Stattdessen entsteht eine Lösung, die sich an bestehende Abläufe anpasst und bei Bedarf mit dem Unternehmen wächst.
Wenn Zufriedenheit messbar wird
Neben klassischen HR-Prozessen spielt ein zweiter Bereich eine wichtige Rolle: Mitarbeiterzufriedenheit.
Über anonyme Rückmeldungen und Auswertungen sollen Unternehmen künftig besser verstehen, wie ihre Teams wirklich ticken. Nicht als einmalige Umfrage, sondern als kontinuierliches Bild.
Das Ziel ist nicht Kontrolle, sondern frühzeitiges Verständnis dafür, wo Handlungsbedarf entsteht.

Geschäftsmodell noch in Bewegung
Aktuell befindet sich das Geschäftsmodell in der Validierung.
Geplant ist ein Abomodell, das sich an der Größe des Unternehmens orientiert. Gezahlt wird nur für die Module, die tatsächlich genutzt werden.
Im Moment geht es aber weniger um fertige Preise, sondern darum, herauszufinden, was der Markt wirklich annimmt.
Für wen das Ganze gedacht ist
Employfix richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre internen Abläufe endlich sauber digital abbilden wollen, ohne sich in komplexen Systemen zu verlieren.
Besonders relevant ist das für Handwerksbetriebe, Dienstleister:innen, regionale Mittelständler:innen und wachsende Unternehmen, die noch stark mit manuellen Prozessen arbeiten.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Early Adopter um jeden Preis, sondern Unternehmen, die bereit sind, Prozesse gemeinsam weiterzuentwickeln.
Aktuelle Entwicklung und erste Erfolge
Aktuell befindet sich Employfix in einer frühen Phase der Produktentwicklung.
Im Fokus stehen:
- Erste funktionale Module
- Gespräche mit potenziellen Nutzer:innen
- Preis- und Marktvalidierung
- Aufbau erster Testkontakte
Die Herausforderung liegt darin, Entwicklung, Feedback und konzeptionelle Arbeit gleichzeitig voranzutreiben, ohne den Fokus auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Zielgruppe zu verlieren.
Genau diese Phase bietet gleichzeitig die Chance, das Projekt von Beginn an eng an den Anforderungen der Praxis auszurichten.

Parallel dazu konnte Employfix bereits bei mehreren Wettbewerben und Pitch-Events überzeugen. Dazu zählen der Landessieg bei Jugend forscht im Bereich Arbeitswelt in den Jahren 2024 und 2025, ein Sonderpreis bei Jugend forscht 2024 sowie der 4. Platz beim Bundeswettbewerb Jugend forscht 2025.
Darüber hinaus erreichte Dominik Engelen den 2. Platz beim Jugend gründet Pitch Event in Berlin sowie den 2. Platz beim Pitch Event „Himmel der Möwen“ auf der NØRD 2026 über die Gründungswerft.
Die Auszeichnungen zeigen, dass das Thema auf großes Interesse stößt und das Konzept bereits früh Aufmerksamkeit innerhalb der Innovations- und Gründungsszene gewinnen konnte. Der nächste wichtige Schritt besteht nun darin, gemeinsam mit ersten Testnutzer:innen herauszufinden, welche Funktionen den größten Mehrwert bieten und wie daraus eine marktreife Lösung entstehen kann.

Founders Note
„Ich befinde mich gerade in einer Phase, in der aus einer Idee Schritt für Schritt etwas Reales entsteht. Die Rückmeldungen zeigen mir, dass das Problem echt ist. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit ersten Nutzer:innen herauszufinden, was wirklich gebraucht wird und wie daraus ein tragfähiges Produkt entsteht. Das ist intensiv, aber genau das macht es gerade spannend.“
Unterstützung und Netzwerk
Begleitet wurde der Weg bisher durch verschiedene Programme und Netzwerke:
- ACCELERATE:MV
- Spin.Off
Sie bieten vor allem Austausch, Orientierung und den Zugang zur Gründungsszene in Mecklenburg-Vorpommern.
Ein Blick auf die Gründungsszene in Mecklenburg-Vorpommern
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Der Zusammenhalt! Man merkt einfach, wie die ganze Community in MV zusammenhält und sogar Jugendliche wie mich unterstützt! Dieser familiäre Spirit ist einfach einzigartig.
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Mehr Jugendliche sollten anfangen, aus ihren Ideen etwas zu machen! MV ist voller kluger Köpfe, die nur leider versteckt bleiben! ;(
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Selbst über einen Stammtisch in Neubrandenburg.
Vision für Mecklenburg-Vorpommern

„Wenn man auf überregionale Events geht, hört man oft: MV? Was soll es da schon geben?
Genau dieses Bild ist falsch.
Mecklenburg-Vorpommern hat die Ideen, die Menschen und die Netzwerke. Was noch fehlt, ist der Mut, sie konsequent in Unternehmen zu übersetzen.
Die Region kann deutlich mehr sein als ein unterschätzter Standort. Sie kann ein Ort werden, an dem moderne Unternehmen entstehen, wachsen und sichtbar werden.“
Digitalisierung, die mit dem Unternehmen mitwächst
Digitalisierung ist in vielen Unternehmen längst angekommen. Die eigentliche Herausforderung ist nicht das „Ob“, sondern das „Wie“.
Wie baut man Systeme, die nicht nach zwei Jahren wieder ersetzt werden müssen?
Genau daran arbeitet Employfix in der Vorgründungsphase.
Die Idee bleibt dabei klar: Software soll sich an Unternehmen anpassen, nicht umgekehrt. Wie daraus ein marktreifes Produkt entsteht, entscheidet sich in den kommenden Monaten gemeinsam mit ersten Nutzer:innen und echtem Feedback aus der Praxis.


Jetzt Employfix unterstützen
Der Employfix Businessplan wurde bei der Startup Teens Challenge 2026 in der Kategorie „Business Solutions“ in die Top 5 gewählt.
Bis zum 10. Juni 2026 entscheidet das öffentliche Online-Voting darüber, welche Teams ins Finale nach Berlin einziehen.







