Nach der Übernahme von Hypros heißt es nun bei GWA Hygiene aus Stralsund 1+1=3.
In der letzten Woche ist klar geworden, wo die Reise bei dem Stralsunder StartUp mit Gründerszene-Urgestein und Gründer Tobias Gebhardt nach der Akquisition hingeht: Zur ganzheitlichen Lösung für das Patientenzimmer der Zukunft. Das Unternehmen ergänzt sich mit der Übernahme um die Ressourcen, um die führende IoT- und KI-Plattform entwickeln und anbieten zu können.
Bevor wir über Details der Übernahme durch das Gründungswerft-Mitglied sprechen, kurz ein Rückgriff auf das Geschäftsfeld von GWA Hygiene.
KI und Digitalisierung löst die Herausforderungen der Gegenwart und revolutioniert die stationäre Patientenversorgung von morgen.
Infektionen durch lückenhafte Hygiene und Keime sind eines der größten Probleme in Krankenhäusern. Laut RKI sterben jährlich zwischen 10.000 und 15.000 Patient:innen im Zuge einer Neuinfektion mit Krankenhauskeimen – häufig kommen diese zu bereits gravierenden Grunderkrankungen dazu. Rund 500.000 Infektionen treten dabei insgesamt auf.
Das dadurch ausgelöste, menschliche Leid lässt sich kaum in Worte fassen und wir verzichten vor diesem Hintergrund auf eine Recherche hinsichtlich monetärer Kosten.

Warum digitale Lösungen die Antwort auf die analogen Probleme in Krankenhäusern sind
Der sichere, hygienische Umgang mit Patienten ist vor allem eine Kontroll- und Steuerungsaufgabe. Kennt man die Bewegungsmuster aller Personen im Umfeld eines Patienten und kontrolliert die entsprechenden Hygienebedingungen, so lassen sich zusätzliche Infektionen wirkungsvoll bekämpfen. Man verhindert sie einfach.
Eine Herangehensweise, die im herkömmlichen Berufsalltag aber kaum umsetzbar sind. Denn welches Personal kann einzelne Patienten durchgängig im Blick behalten und kontrollieren, wer wann Zutritt hatte?
Kleine Sensoren sind der Anfang, eine übergreifende Lösung die Zukunft.
Die Lösung ist im ersten Ansatz simpel: Man stattet die kritischen Bereiche eines Patientenzimmers mit Sensoren aus. Beispielhaft könnte man bspw. messen, wieviele Personen ein Patientenzimmer betreten haben und wieviele sich beim Zutritt beim Spender die Hände desinfiziert haben.
Digital lassen sich die beiden Sensoren mit intelligenten Steuerungssystemen hinterlegen, wie bspw. eine einfacher Touchscreen, der Personen dazu auffordert, sich die Hände zu desinfizieren.
Das bisherige Spielfeld von GWA Hygiene mit seinen 30 Mitarbeiter:innen, das mit dem selbst geschaffenen Produktuniversum bereits in zahlreichen Kliniken in 17 Ländern vertreten ist. Dabei arbeitet das StartUp mit großen Herstellern, wie bspw. Dräger zusammen und setzt patentierte IoT-Lösungen um.

Vor diesem Hintergrund lässt sich bereits erahnen, welche eigentliche Revolution möglich ist, wenn man die Sensorik erweitert, vernetzt und schließlich mit einer KI ausstattet.

Mit der Übernahme von Hypros stattet sich GWA Hygiene mit den benötigten Ressourcen in den Bereichen mit IoT- und KI-Lösungen aus
Die Übernahme ist das Ergebnis einer langjährigen Erfolgsgeschichte und gemeinsamen Innovationsprojekten. Die Unternehmen haben sich bei Projekten wie Blutkultur-Tracking und Indoor-Navigation an der Universitätsmedizin Greifswald kennengelernt. Diese bewährte Zusammenarbeit hat technische, fachliche und zwischenmenschliche Synergien offenbart, die nun verstärkt werden.

Durch die Übernahme wird nicht nur das neu formierte Team gestärkt, sondern auch das Partnernetzwerk erweitert. Neben den bestehenden Kooperationen von GWA Hygiene mit B. Braun, HARTMANN und Google, werden nun auch Partnerschaften mit Systemhäusern wie AirITSystems seitens Hypros hinzugefügt.
Über das Geschäftsfeld der Hypros GmbH & Co. KG
Die Gründung der Hypros GmbH & Co. KG datiert auf das Jahr 2016 zurück. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 10 Mitarbeiter und hat sich seit seiner Gründung als führender Experte im Bereich Asset Tracking und individuell angepasster Software-IoT-Systeme im Gesundheitswesen etabliert.
In einem Umfeld, in dem die Verfügbarkeit und der Zustand von medizinischem Equipment von entscheidender Bedeutung für den reibungslosen Ablauf im Klinikbetrieb sind, bietet Hypros Lösungen, die gewährleisten, dass das richtige Equipment zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Durch ihre innovativen Echtzeit-Ortungstechnologien (RTLS) tragen sie dazu bei, die Effizienz und Sicherheit im Gesundheitswesen zu verbessern.
Ziel ist die Bereitstellung ganzheitlicher, führender IoT- und KI-Lösungen die mit Sensorik, Vernetzung und KI-Steuerung nicht nur Aufgaben in Krankenhäusern übernehmen können, sondern ein digitales Patientenzimmer schaffen, das über Informationseffekte zu einer erheblichen Verbesserung der Patientengesundheit führt.
Anm. der Redaktion: Wir sehen gute Chancen, dass die Sammlung so vieler Daten langfristig auch zu neuen Behandlungsoptionen und -kombinationen führen könnten. Es wird spannend.

Founders Note
In dieser Transaktion wird aus 1 + 1 = 3. Wir bringen eine starke Hardware-Kompetenz mit, während Hypros ihre ausgeprägte Software-Expertise ins Spiel bringt, die sie bei Großprojekten in Universitätskliniken unter Beweis gestellt haben. Das ist das perfekte Matching, um DIE IoT-Plattform im Gesundheitswesen zu etablieren.“
Kleiner Insight: Die Verhandlungen und Due Diligence zogen sich über ein Jahr hinweg – eine Zeit intensiver Zusammenarbeit und Planung für eine gemeinsame Zukunft.
Anbei die offizielle Pressemitteilung zum Download.
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Die positive Aufbruchstimmung der hiesigen Gründungsszene ist immer mehr auch über die Grenzen des Bundeslandes hinweg spürbar. Die gemeinsame Anstrengungen vieler Akteure tragen zu einem Umfeld bei, in dem es unseren Gründer:innen in Zukunft leichter fallen wird, auch größere Kooperationen einzugehen und weltweite Märkte zu erschließen.
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Die weitere Vernetzung des StartUp-Ökosystems und eine erhöhte Bemühung aller, mehr Risikokapital nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen.
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Bereits in der Gründungsphase des Vereins bestand im Rahmen meines Engagements beim Entrepreneursclub Rostock ein starker Austausch.
Onboarding in Echtzeit: So revolutionierst du mit EINO das Onboarding eines neuen Mitarbeiters innerhalb 30 Tage und reduzierst gleichzeitig die anfallenden Kosten um bis zu 50 %.
Den meisten Unternehmern graut es vor dem Einstellen neuer Mitarbeiter. Es kommen Gedanken auf wie: „Das dauert ja wieder ewig.“, „Kann ich mir das überhaupt leisten?“, „Wenn Martina den neuen Florian einarbeitet, wer übernimmt dann die Aufgaben von Martina?“, „Piotr ist superfleißig und engagiert, aber spricht kaum deutsch. Wie soll er das Fachliche verstehen, wenn ihm außerdem eine Fremdsprache das Leben schwer macht?“.
All das sind Gedanken, die Unternehmer haben – zu Recht.

Schluss mit dem Kopfzerbrechen! EINO – Software für Wissensmanagement löst diese Probleme.
Gerade in den Bereichen Gastro, Hotel, Landwirtschaft und Pflege, lässt sich die Produktivität durch die Nutzung von EINO massiv steigern.
Durch das Speichern von Wissen und jahrelangen Erfahrungen kann man jederzeit und ortsunabhängig darauf zugreifen. Ob als Audio, Video, URL, Dokument – oder jede Kombination davon. Einfach und blitzschnell. Des Weiteren kannst du wie auf Google, die Nadel in deinem digitalen Heuhaufen im Handumdrehen finden. Der große Vorteil: Du suchst ausschließlich in der für dich nötigen Wissenswelt und musst nicht stundenlang die Informationen filtern. Teile dein Wissen mit Mitarbeitern, Kunden oder dem Rest der ganzen Welt. Entweder laserscharf, als einzelnes Objekt oder strukturiert und gebündelt.
Onboarding war noch nie so einfach! Mit EINO bringst du endlich deinen neuen Mitarbeiter in Lichtgeschwindigkeit auf Flughöhe und transformierst ihn zur Fachkraft.
Die digitale Revolution im Onboarding-Prozess ist nicht nur ein Wandel, sondern ein großer Sprung für Unternehmen. Sie ermöglicht es, Neueinstellungen und Quereinsteiger so nahtlos zu integrieren, als wären sie schon immer ein Teil des Teams gewesen.

Aktuelle Meilensteine und Herausforderungen
Jetzt, nach zweieinhalb Jahren Konzeptions- und Programmierarbeit, führen wir unsere revolutionäre Software in verschiedene Märkte ein und bekommen wertvolles und wertschätzendes Feedback bei jeder Präsentation. Besonders freut es uns, dass auch internationale Märkte wie USA und Indien auf uns aufmerksam werden und wir auch von dort das Feedback bekommen, eine innovative und zukunftsträchtige Lösung für den innerbetrieblichen Wissenstransfer entwickelt zu haben.
UND…die besonderen Features sind aktuell noch in der Entwicklung.

Unser persönliches Statement
Wir verändern die Art des Onboardings und zeigen dir, wie du deine Mitarbeiter in Echtzeit automatisiert einarbeiten kannst.
Indem wir QR-Codes und moderne Kalenderfunktionen nutzen, um Wissen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen, revolutionieren wir das Onboarding neuer Mitarbeiter.
Wir haben eine Software entwickelt, mit der du dein Unternehmenswissen in Echtzeit auf neue Mitarbeiter übertragen kannst, sodass sie vom ersten Tag an eigenständig und standardisiert arbeiten können.

Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Man kennt und unterstützt sich gegenseitig – wie in einer gut funktionierenden Familie.
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Schafft keine Insel! Holt Innovation als Input in die Community und zeigt den Innovatoren, wo wir stehen und was wir besonders gut können.
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Wenn man in M-V Netzwerke besucht, dann kommt an der Gründungswerft gar nicht vorbei. In Kombination mit guten Rezensionen und eigenen Erfahrungen – ein „must do“!
Eure Vision für Mecklenburg-Vorpommern
Egal wo man in Deutschland gründet oder Startup ist – man kennt die Gründungswerft M-V.

Manchmal steht man da und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Als Wissenschaftler:in hat man im Wesentlichen immer mehrere Kernaufgaben gleichzeitig zu erfüllen: Zum einen die umfassende, durchgreifende Übersicht im Forschungsgebiet zu haben, immer die neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu kennen und sich eben genau die klar umrahmte Scheibe in diesem Gebiet herauszuschneiden, in der man selbst ganz klar für neues Wissen sorgen kann.
Hohe Einsteigsbarrieren
Die sich gerade für Nachwuchswissenschaftler:innen ergebene Konsequenz ist das massenhafte Lesen von grundlegender Literatur, tausenden Veröffentlichungen und Abschlussarbeiten, um sich überhaupt erst eine Übersicht zu verschaffen.
Dabei sind es gerade die Zitationen, die einen großen Teil ausmachen: Wer hat eigentlich auf der Forschung eines anderen aufgebaut? Wie sind die Dinge verknüpft?
Genauso wie beim menschlichen Gehirn kommt es auf die Verknüpfungen an: Denn diese liegen millionenhaft vor und sind die eigentliche Herausforderung.
absClust schafft Abhilfe
Das StartUp revolutioniert die wissenschaftliche Recherche mit einem digitalen Werkzeug, das Wissenschaftler:innen ein übersichtliches Interface an die Hand gibt. Dies liefert neben klassischen Filter- und Suchfunktionen auch die revolutionäre, grafische Anzeige („Clustering“) der Suchergebnisse.

Damit lässt sich der Zeitaufwand hinsichtlich der Identifizierung der oben erwähnten Verknüpfungen wesentlich verringern und die Recherchearbeit erheblich verbessern.
Was ist das Geschäftsmodell – in a nutshell?
Unser Geschäftskonzept konzentriert sich auf die Entwicklung von Recherchesoftware für Forschende, um den Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln zu erleichtern. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und Visualisierungstechnologien erstellen wir eine „Map of Research“, die es den Nutzern ermöglicht, semantisch ähnliche Artikel in unmittelbarer Nähe zu finden. Durch diese innovative Herangehensweise möchten wir sicherstellen, dass Wissenschaftler*innen so schnell und einfach wie möglich Literatur finden.



Aktuelle Meilensteine und Herausforderungen
Wir haben kürzlich erfolgreich die Alphaversion unserer Software gelauncht (unter absclust.com), ein entscheidender Meilenstein auf unserem Weg. Parallel dazu haben wir das EXIST-Stipendium beantragt, um finanzielle Unterstützung für unsere Entwicklungs- und Forschungsbemühungen zu erhalten. Auch konnte das Team den positiven Einfluss von AbsClust, beispielsweise gesteigerte Effizienz, wissenschaftlich in einem Experiment prüfen.
Momentan sind wir auf der Suche nach Universitäten und Forschungseinrichtungen für Pilotprojekte, die unsere Software intensiv testen können. Dies ist entscheidend, um wertvolles Feedback zu sammeln und sicherzustellen, dass unsere Lösung den Bedürfnissen der Nutzer entspricht.

Founder’s Note
In der finalen Phase unserer akademischen Laufbahn setzen wir darauf, das EXIST-Stipendium zu nutzen, um unsere Software weiterzuentwickeln und erste Kooperationen zu initiieren. Gestärkt durch erste Kunden bereiten wir uns auf die offizielle Unternehmensgründung Ende 2024 vor.
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
In MV zeigt sich eine positive Entwicklung, insbesondere durch den starken Netzwerkeffekt. Die Unternehmer hier pflegen gute Verbindungen zueinander, was kurze Wege zu wichtigen Ansprechpartnern ermöglicht. Auch die Forschungsinfrastruktur in MV ist sehr gut ausgebaut und die Universitäten sind generell sehr innovationsoffen.
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Für die Zukunft erhoffe ich mir, dass Startups aus MV nicht nur lokal erfolgreich sind, sondern auch auf internationaler Ebene Aufmerksamkeit erregen. Es wäre wünschenswert, dass Produkte mit dem Gütesiegel „Made in MV“ vor allem national hoch geschätzt werden. Gleichzeitig hoffe ich darauf, dass Mecklenburg-Vorpommern als herausragendes Gründungsland wahrgenommen wird und die Innovationskraft der Region weiter zunimmt.
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Ich habe die Gründungswerft vor einigen Jahren durch eines der zahlreichen Unterstützungsangebote hier in MV kennengelernt. Im Anschluss bin ich den Verantwortlichen bei verschiedenen Netzwerkevents immer wieder begegnet und diese wiederholten Begegnungen haben schließlich dazu geführt, dass ich die Gründungswerft genauer in Betracht gezogen habe. Die vielfältigen Möglichkeiten für angehende Unternehmer haben mich schließlich überzeugt.
Eure Vision für Mecklenburg-Vorpommern.
Ich wünsche mir das die Gründungslandschaft in MV als Vorbild für andere Bundesländer gilt und als DAS Startup-Bundesland bekannt wird.
Einfach, zertifiziert und flexibel einsetzbar: Die Softwarelösung von arztkonsultation setzt Maßstäbe im digitalen Gesundheitsbereich. Wir geben gemeinsam mit Gründer Jan Zeggel ein Update.
Seit 2014 arbeitet das Schweriner Telemedizin-StartUp an seinem deutschlandweit führenden Produkten. Dazu entwickelt das 25-köpfige Team die eigene Telemedizin-Technologie auf Basis der Videosprechstunde oder erschafft mit Partnern neue, meist hybride Patientenpfade.
Das StartUp ist also teils klassischer SaaS-Anbieter, als auch Umsetzungs-Boutique für individuelle Telemedizin-Lösungen.
Auf dem Weg zur Nummer eins.
Bereits über 1,6 Millionen Videosprechstunden konnten über uns durchgeführt werden. Zahlreiche Universitätskliniken und große Gesundheitsversorger sind Kunden. Dennoch steckt die Telemedizin noch in den Kinderschuhen; das enorme Potenzial wird noch zu selten genutzt. Das Digitalgesetz des Gesundheitsministeriums wird hierbei aber enormen Schwung in die gesamte Branche bringen.

Das Digitalgesetz des Gesundheitsministeriums
Das Digital-Gesetz zielt darauf ab, den medizinischen Alltag für Ärzte und Patienten durch digitale Lösungen zu erleichtern. Es führt die elektronische Patientenakte (ePA) als zentralen Bestandteil ein, um den Austausch und die Nutzung von Gesundheitsdaten zu fördern und die Versorgung gezielt zu unterstützen. Darüber hinaus wird das E-Rezept als verbindlicher Standard eingeführt.
Mehr Informationen: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/gesetze-und-verordnungen/guv-20-lp/digig
Konzentration auf das Wesentliche.
Das StartUp ist fest davon überzeugt, dass die Zukunft der Gesundheitsversorgung in einem hybriden Ansatz liegt, der die Vor-Ort-Behandlung mit digitalen Lösungen kombiniert. Daher wird ein starker Fokus darauf gelegt, die verschiedenen Sektoren sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem B2B-Geschäft. Dabei wird vor allem betont, dass telemedizinische Angebote vor allem beim Leistungserbringer Mehrwert schaffen müssen, um eine erfolgreiche digitale Transformation des deutschen Gesundheitswesens zu erreichen.

Founders Note
Die Ursprünge von arztkonsultation reichen zurück ins Jahr 2014. Seit 2017 sind wir durch die Übernahme meines Vaters Dr. Peter Zeggel quasi ein Familienbetrieb. Am Anfang des Jahres 2024 habe ich die alleinige Geschäftsführung des Unternehmens übernommen.
Jan zeggel
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Die Leidenschaft etwas für das Bundesland bewegen zu wollen und die teils sehr kollegiale Stimmung unter den Gründer:innen.
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft? Antwort erforderlich.
Ich wünsche mir, dass wir noch mutiger und innovativer die Probleme unseres Bundeslands angehen.
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Die Gründungswerft hat mich gefunden 🙂
Frage 4: Wenn du eine Vision für das Gründungsgeschehen, bzw. die Gründungsszene Mecklenburg-Vorpommerns hättest, wie würde die lauten?
Meine Vision für Mecklenburg-Vorpommern ist es, ein Ökosystem zu schaffen, das Innovation fördert, nachhaltiges Wachstum unterstützt und zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region beiträgt. Dabei steht die Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg und der Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft im Mittelpunkt.
Gefühlt hat jede Supermarktkette ihren eigenen Lieferdienst – das StartUp aus Greifswald will dies wiedererkennbar vereinheitlichen: Bald auch überregional.
Für viele Menschen sind herkömmliche Einkäufe körperlich belastend oder passen einfach nicht in den hektischen Alltag. Insbesondere für Berufstätige und Familien mit straffen Zeitplänen sowie für ältere oder körperlich eingeschränkte Personen können sie eine echte Herausforderung darstellen.

Problemlösung
foodpipe löst dieses Problem, indem es den Kunden die Möglichkeit bietet, ihren Einkauf über die foodpipe-Plattform digital zu erledigen und die gewünschten Lebensmittel bequem nach Hause liefern zu lassen.
Die Plattform verwendet außerdem KI-Technologien, um den Einkaufsprozess individuell auf die Bedürfnisse der Kunden zuzuschneiden, was Zeit und Aufwand spart.
Also was ist nun dahinter?
foodpipe revolutioniert den Lebensmitteleinkauf, indem nicht nur die Lieferung übernommen, sondern auch die Planungsphase des Einkaufens vereinfacht wird. Das ganz konkrete Ziel ist es, den gesamten Einkaufsprozess so zu gestalten, dass die Kunden ihren kompletten Wocheneinkauf mit nur wenigen Klicks erledigen können. Durch intelligente Vorschläge, die auf individuellen Präferenzen und früheren Einkäufen basieren, eliminiert foodpipe die Notwendigkeit, über die Einkaufsliste nachzudenken.
Das ist eben der einzigartigen Komfort, der über die Leistung traditioneller Lebensmittellieferdienste hinausgeht.
Lebensmittellieferdienste sind en vogue, haben aber meistens mit ihrer Wirtschaftlichkeit zu kämpfen, wie also macht foodpipe Geld?
foodpipe generiert Einnahmen, indem es Lebensmittel mit Rabatten von den Supermärkten einkauft und Liefergebühren von den Kunden erhebt. Im Vergleich zu bekannten just-in-time Lieferdiensten, wie gorillas oder Flink liefert das StartUp gebündelt am nächsten Tag, gleich ab morgens und in einem festen Zeitfenster. Dieses Prinzip ist nicht nur sehr kundenfreundlich, sondern wirtschaftlich nachhaltig.
foodpipe ist in Greifswald etabliert, doch wie geht es weiter? Was sind aktuelle Herausforderungen?
Aktuell wächst das Unternehmen und expandiert nach Rostock. Der dafür notwendige, strukturelle Ausbau des StartUps ist gleichermaßen Herausfordung und gern zu leistene Aufgabe des energiegeladenen Teams.
Um die nächste Stufe des Wachstums zu erreichen, stehen foodpipe dazu einige wichtige Aufgaben bevor. Die Erweiterung der Kooperationen mit örtlichen Supermärkten und die Ausweitung des Liefergebietes sind entscheidende Schritte, um eine größere Zielgruppe anzusprechen. Dies erfordert eine stärkere logistische Infrastruktur und effiziente Lieferprozesse.

Zusätzlich dazu muss foodpipe seine technologische Kompetenz weiterentwickeln, insbesondere im Bereich KI. Die individuelle Anpassung des Einkaufsprozesses für jeden Kunden erfordert fortgeschrittene Technologien und eine kontinuierliche Verbesserung der Algorithmen, um den Kunden einen echten Mehrwert zu bieten.


Um finanziell nachhaltig zu bleiben, ist es wichtig, Einnahmequellen zu diversifizieren und möglicherweise neue Dienstleistungen oder Premium-Angebote einzuführen, die zusätzliche Einnahmen generieren können.

Founders Note
Insgesamt betrachte ich das Wachstum und den strukturellen Ausbau von foodpipe als eine spannende Herausforderung, die ich als Unternehmer bewältigen möchte, um unsere Mission, den Lebensmitteleinkauf für unsere Kunden erfolgreich voranzutreiben und zu erleichtern.
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Ihr seid sehr aktiv und eure Botschaft ist sehr klar!
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Mehr Investoren bei Veranstaltungen 😉
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?Antwort erforderlich
Netzwerken.
Wenn du eine Vision für das Gründungsgeschehen, bzw. die Gründungsszene Mecklenburg-Vorpommerns hättest, wie würde die lauten?
Jeder kann gründen!
Mit Hilfe von Visualisierungstools hilft Steffen Klink seinen Kunden dabei, ihre Ideen, Konzepte, Prozesse oder ihre Produkte in 2D oder 3D darzustellen.
Die dabei entstandenen Bilder oder Videos können dann vom Kunden für die eigene Webseite, Flyer, Social Media oder Geschäftspräsentationen verwendet werden. Ziel ist es dem Kunden dabei zu helfen, seine Produkte und Prozesse sichtbar und verständlich zu machen.

Nach dem Abschluss wichtiger Projekte im letzten Jahr, darunter auch ein Imagevideo für ein Forschungsprojekt mit mehreren Parteien und ein Design für einen Messestand von b-automated, konzentriert sich das junge Unternehmen nun darauf, das Netzwerk kontinuierlich zu erweitern.
Fulminanter Start in die Selbständigkeit
So konnte Gründer Steffen viele tolle Menschen und ihre Ideen kennenlernen, was für Motivation und Bestärkung gesorgt hat, dass die Entscheidung sich Selbstständig zu machen die richtige war. Aktuell wird an weiteren Ideen gearbeitet, um eine bessere Markt- und Zielgruppenansprache zu erreichen. Außerdem werden Kooperationen aufgebaut.


Founder’s Note
Im Vorfeld meiner Gründung spielte ich viele Szenarien durch, was schiefgehen könnte und fragte mich, ob es das Richtige für ist. Aus meiner Sicht kann nicht alles im Vorfeld durchdacht werden. Selbst wenn alles genau durchgeplant wird, passieren Fehler. Wichtig ist, sich davon nicht aus der Bahn werfen zu lassen und diese zukünftig zu vermeiden. Wenn du dich fragst ob das Gründen was für dich ist, hast du schon den ersten Schritt getan. Von da an, heißt es eigentlich nur noch: „Machen!“
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Wie fast jeder antwortet: das Netzwerk. Es gibt viele Stellen, die dir helfen wollen. Du musst nur den Mut haben, die Hilfe anzunehmen.
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Das mein Plan mit der Selbstständigkeit so aufgeht, wie ich es mir vorstelle.
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Ich wollte Gründern in MV in der Gründungsphase mit dem helfen, was ich kann und schrieb einige Stellen dafür an. So auch die Gründungswerft. Nach einem kurzen Meeting mit Chuck Henjes, war der Schritt Mitglied zu werden eigentlich nur noch Formsache.
Vor der Innovation aus Greifswald war Wundheilung vor allem eines: Ein profitables Geschäft für etablierte Hersteller.
Für viele von uns sind Wunden zwar ein ärgerliches, aber zumindest kurzfristiges Thema. Doch für viele Menschen sind die Hautverletzungen das Gegenteil: Langwierig, schmerzhaft und beeinträchtigend für das Leben. Gerade Millionen von älteren Menschen leiden unter dem hohe Pflegeaufwand, der durch die Behandlung chronischer Wunden ausgelöst wird.
Wunden alleine in Krankenhäusern in Zahlen: 16 Millionen chirurgische Eingriffe, 800.000 Infektionen mit multiresistenten Baktieren, 3 Mrd. € Behandlungskosten.
Und wenn wir dann noch von Millionen Menschen sprechen, können wir auch mit Sicherheit etwas provokant sagen: Hier hat sich ein reges Geschäft entwickelt. Und nicht immer steht da die tatsächliche Heilung im Vordergrund.
Ein StartUp aus Greifswald to change it all.
COLDPLASMATECH GmbH hat sich auf die Entwicklung von medizinischen Innovationen im Bereich der Plasmamedizin spezialisiert, insbesondere für die Behandlung von chronischen und infizierten Wunden. Dabei erreichen die Produkte des Unternehmens eine signifikant höhere Wundheilung in kürzerer Zeit.
Der Gewinn an Lebensqualität für Patienten und die Reduktion von Kosten für das Gesundheitssystem sind signifikant.
Auch der Aufbau eines Öko- und Versorgungssystems ist essenziell.
Mit einem Netzwerk von 40 auditierten Behandlungs- und Studienzentren in ganz Deutschland, hat sich das Unternehmen eine starke Position im Markt gesichert. Diese Zentren ermöglichen es, eine umfassende und kohärente Patientenbetreuung anzubieten.

Darüber hinaus erweitert COLDPLASMATECH seine Aktivitäten, indem es die gesamte Patientenreise in Kooperation mit Kliniken abdeckt, um so eine nahtlose und effektive Behandlung zu gewährleisten. Chronische Wunden stellen sowohl medizinisch als auch ökonomisch ein großes Problem dar. Medizinisch sind sie schwierig zu behandeln, da sie oft langsam heilen und anfällig für Infektionen sind, was den Heilungsprozess weiter verlangsamt.
Kosten und Lebensqualität: Win-Win
Ökonomisch verursachen sie hohe Kosten im Gesundheitswesen durch langfristige Behandlungen, wiederholte Arztbesuche und spezielle Pflegeprodukte. Infektionen, besonders mit multiresistenten Erregern, sind ebenfalls problematisch. Diese Erreger sind gegen mehrere Arten von Antibiotika resistent, was die Behandlung von Infektionen erheblich erschwert. Sie können zu längeren Krankenhausaufenthalten, höheren Behandlungskosten und im schlimmsten Fall zu schweren Komplikationen führen.
In der Wundpflege ist dies besonders problematisch, da chronische Wunden ein ideales Umfeld für solche Infektionen bieten.
Die Lösung von Coldplasmatech wirkt größen- und tiefenunabhängig und kann selbst infizierte und langjährig bestehende Wunden wieder verschließen. Das Unternehmen strebt danach, die Wundversorgung von einer reinen Pflege hin zu einer heilungsorientierten Behandlung zu verändern und wird daher als disruptiv angesehen.

Founder’s note
Unternehmerisch finde ich die Philosiphie „kintsugi“ inspirierend. Die Kunst, etwas Zerbrochenes mit flüssigem Gold zu reparieren und es zu etwas Besonderem zu machen. Das funktioniert bei unseren Patienten (nur, dass wir hier mit Coldplasma arbeiten), wie auch mit allen Problemen, die sich einem in den Weg stellen. Wenn man Lösungen sucht, die nicht nur eine Problem beseitigen, sondern eine komplett neue Chance ermöglichen, freut man sich irgendwann über Probleme, die einen weiterbringen.
Ein zweiter Gedanke ist sich als Unternehmer prospektiv mit Potenzialen zu beschäftigen und nicht retrospektiv mit vergangenen Leistungen zu umgeben. Hier ist auch einer der größten Ansatzpunkte für (Förder-)Politik und das Ökosystem der jungen Unternehmen im Land.
Meilensteine, Erfolge und Herausforderungen
Jeder wiederhergestellte Mensch ist ein Erfolg! Mit über 4700 erfolgreichen Behandlungen können wir mit einem zwanzigköpfigen Team auf viele erfolgreiche Momente in den letzten Jahren zurückblicken. Aber das ist erst der Anfang.
Neben Preisen wie dem Public Value Award von Ernst&Young, dem Deutschen Innovationspreis und dem Bayrischen Innovationspreis sind es besonders die Menschen und Geschichten hinter den Patienten, die uns antreiben. Und der Erfolg gibt uns Rückenwind.
Als nächstes stehen weitere Auslandsmärkte und eine große Finanzierungsrunde an, um den Prozess zu beschleunigen.

Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Der Spirit.
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Mehr Fokus des Landes auf junge Unternehmen und weniger auf Ansiedlungspolitik.
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Chuck.
Kartoffelprodukte 2.0 von LowCa: Die erste gesunde Alternative zu hochverarbeiteten Kartoffelprodukten wie Püree und Gnocchi, die fast ausschließlich aus Kohlenhydraten bestehen und starke Blutzucker- und Insulinreaktionen hervorrufen
Innovation im Foodbereich: Das StartUp aus Mecklenburg-Vorpommern stellt auf Basis von Kartoffelfasern (Ballaststoff der Kartoffel) kalorien- und kohlenhydratarme Kartoffelprodukte mit einem hohen Proteingehalt her.
Der Clou: Nicht nur das Nährstoffprofil überzeugt, auch geschmacklich spielen die Produkte von LowCa ganz vorne mit, obwohl die genutzten Kartoffelfasern in der großindustriellen Systemproduktion eigentlich nur als Abfall der Kartoffelverarbeitung gelten.
Neben dem Gesundheitsaspekt wird hier von dem StartUp ein zusätzliches Glied in der Wertschöpfungskette geschaffen, was dem Nachhaltigkeitswert der Kartoffelverarbeitung ebenfalls zu Gute kommt.
Das überzeugende Resultat ist ein veganes Produkt in Bio-Qualität, geeignet für jede Ernährungsform und dazu nachhaltig verpackt.

Aktuell fokussiert sich das Team auf den Aufbau des Vertriebs und vertreibt dazu die Produkte ausschließlich online. Dabei spielt die positive Entwicklung des „E-Food“-Zukunftsmarktes eine besondere Rolle, weil immer mehr Menschen ihre Lebensmittel online bestellen.
Nach den Pulvermischungen soll die Produktpalette auf Convenience und TK-Produkte erweitert werden. Dazu erweitert LowCa die Produktionsstruktur.
Aktuelle Herausforderungen und Chancen
- weitere Produktentwicklung von Pulvermischungen (Kroketten, Nährstoff-Chips, Kartoffel-Brot)
- Implementierung eines Warenwirtschaftssystems und Erschließung weiterer Vertriebskanäle wie z.B. Amazon
- Die Handelsreife für Groß- und Einzelhandel verbessern sowie Kooperation mit großen Online-Shops für Low Carb- und Keto-Produkte
- nach gutem Start zum Markteintritt und der langsam endenden Sommerpause (bei gesunden Lebensmitteln jedes Jahr zur Urlaubs- und Ferienzeit üblich) beginnt nun für Marketing relevante Hauptgeschäftszeit inkl. KI-basiertem SEO und Social Media
- Bewerbung für die nächste Staffel „Die Höhle der Löwen“
Das Team
Das Team um Andreas und Lisa Moll sowie Katharina Ambrosius kümmert sich um die Geschäftsführung, Produktentwicklung, Strategie, den Shop-Betrieb und das Marketing.
Dabei setzt das Team auch auf KI unterstützte Prozesse, um vor allem im Marketing größere Teile der Zielgruppen zu erreichen.


Founders‘ Note
Nach der erfolgreichen Markteinführung unserer ersten fünf Produkte, mit denen wir sowohl ökologische und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit abbilden, gilt es nun die Gründung durch Weiterentwicklung der Idee und verschiedenste Marketingmaßnahmen finanziell tragfähig und somit auch ökonomisch nachhaltig zu gestalten.
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründerszene in MV?
Als Flächenland sind Szene und Ressourcen über das ganze Bundesland verstreut. Gegenüber Hot Spots wie Berlin beinhaltet dies jedoch auch eine größere Sichtbarkeit und die Chance, Ideen erstmal standortbezogen zu entwickeln und dann die gesamte Unterstützung des Bundeslandes vor, während und nach der Gründung zu nutzen.
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Die Kompetenzzentren an den einzelnen Hauptstandorten könnten für die Betreuung qualitativ starker Gründungsideen noch besser zusammenarbeiten. Die Gründungswerft könnte hierfür der entscheidende Faktor sein.
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Nachdem wir den Sommer 2021 mit einer Vielzahl von Brainstormings zu unserer Idee verbrachten, war der Businessplan-Wettbewerb für uns der passende Zeitpunkt unsere Idee zu präsentieren und Teil der Gründungswerft zu werden.
In Zeiten des fortschreitenden Klimawandels brauchen wir nachhaltige Lösungen. Aber können daraus auch nachhaltige Unternehmen entstehen?
Die Menschheit kann sich kaum mehr umweltzerstörerischen Methoden leisten, die natürliche Lebensräume bedrohen und langfristige Schäden im Ökosystem anrichten.
Die große Herausforderung besteht darin, neue Lösungen zu finden, die trotzdem wirtschaftlich nachhaltig sind. Denn scheinbar waren besonders umweltzerstörerische Ansätze bisher die wirtschaftlich günstigsten.
ENTAVA aus Roggentin bei Rostock hat eine solche Lösung im Petto.
Das StartUp produziert hochwertiges und gehaltvolles Eiweißpulver aus Insektenmehl. Durch innovative Produktionsmethoden ist das Produkt nicht nur nachhaltig, sondern besitzt sehr gute Nährwerte. Das geschmacklich neutrale Pulver lässt sich außerdem für alle Zwecke verwenden und ist so eine echte Alternative zu herkömmlichen Proteinquellen.
Die Endkunden des Unternehmens finden sich im B2B-Umfeld in den Bereichen Lebensmittelherstellung und Premium-Petfood.
Aktuelle Herausforderungen
Um die Produktion zu optimieren, werden fortlaufende Effizienzverbesserungen und innovative Technologien implementiert, um einen nachhaltigen und reibungslosen Ablauf sicherzustellen.
Gleichzeitig wird der Fokus darauf gelegt, die Vertriebskanäle zu stärken, indem strategische Partnerschaften aufgebaut und die Reichweite durch gezieltes Marketing und Netzwerkausbau erweitert werden.



Founder’s Note
Endlich brechen wir aus der Phase der Planung aus und treten in die spannende Phase der Umsetzung ein – ein Moment, auf den wir mit Spannung und Entschlossenheit gewartet haben!
Insbesondere freuen wir uns, dass wir eine Innovation marktfähig machen konnten. Das war ein herausfordernder aber sehr lehrreicher Weg für das ganze Team – umso schöner ist es, das es geklappt hat. Nun können wir in den Sales gehen!
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Die Vernetzung. Mittlerweile kennt man sich untereinander recht gut und hat dadurch einen tollen Austausch!
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Wachstum. Sowohl für die Gründerszene, die Investorenlandschaft, als auch für ENTAVA.
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Chuck und ich sind eine „Gründergeneration“. Dadurch hat man sich bei Gründungsveranstaltungen kennengelernt und natürlich auch gegenseitig begleitet. Ich finde es großartig und einzigartig mit welcher Leidenschaft Chuck und co die Gründungswerft betreiben!
Alles zum Leben gibt es in deiner Region: Probier’s doch Mal in einem Supermarkt der etwas anderen Art.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es rund 30 Brauereien, 540 Milchbetriebe, über 2000 Imker, 158 Bäckereien, einige Kaffeeröstereien, Fleischbetriebe und viele weitere. Ein großer Teil produziert Bio. Alleine aus unserer Region könnte man ein gesamten Supermarkt mit Produkten füllen.
Der digitale Supermarkt heißt meine-landfreu.de.
Die Gründerin Laura Zoch begann ihr Gründungs-Abenteuer offiziell im Dezember 2021 mit einer kleinen Imkerei (Sundbienen) und der regionale Onlineshop Meine-Landfreu.de für die Vermarktung ist im April 2022 online gegangen. Die Idee dahinter ist, das breite Angebot an regionalen Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern sichtbar und breit für alle verfügbar zu machen. Ein Online-Shop macht das möglich.

Beides läuft als Selbstständigkeit im Nebenerwerb als Einzelunternehmerin, da es für Laura nicht das Ziel ist, sich selbstständig zu machen. Vielmehr geht es dem Gründungswerft-Mitglied darum, auf das regionale Angebot aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass digitale Lösungen in der ländlichen Region funktionieren.
Wie funktioniert das Geschäftsmodell?
Regionale und saisonale Produkte aus MV (Schwerpunkt Vorpommern) werden vom StartUp eingekauft. Dabei ist das Sortiment eher breit als tief aufgestellt, um Übersichtlichkeit zu schaffen: Anstatt 20 gleicher Marmeladen gibt es mehr Kategorien. Wie bei einem Online-Shop üblich, sind alle Produkte online und auch im Shop bezahlbar. Die frischen Produkte werden per Lieferung oder Kurier bequem nach Hause geliefert.



Das Gründungsteam ist seit einem Jahr ausschließlich online unterwegs und arbeitet weiter am Erfolg des digitalen Supermarktes. Das Marketing verbleibt dabei immer noch die größte Herausforderung.
Unterstützt die StartNext-Kampagne von meine-landfreu.de.
Gerade zu Beginn ist direktes Marketing unerlässlich. Während für viele telefonische Kaltakquise oder digitale Werbeanzeigen das Mittel der Wahl sind, hat sich für das Team eine andere Variante als wirksam erwiesen: Mit einem eigenen Stand auf Märkten unterwegs zu sein.
Für die Finanzierung des Marktstandes wurde deshalb eine startnext.com-Kampagne ins Leben gerufen. Mit eurem Beitrag sichert ihr euch Gutscheine oder andere Produkte und unterstützt das StartUp gleichzeitig bei dem tollen Vorhaben.
Hier ist der Link: https://www.startnext.com/eigener-marktstand-fuer-events

Founders‘ Note
In Bundesländern wie Schleswig-Holstein oder NRW ist man deutlich weiter. Umfragen haben ergeben, dass 50% unserer Kunden über Empfehlungen zu uns kommen und 50% teilen sich Marketing Maßnahmen wie Social Media, SEO, Flyer, Presse usw. Daher haben wir den Entschluss gefasst, unser Konzept durch einen Markstand doch persönlich zu Kommunizieren und damit den Fokus auf das direkte Marketing zu erhöhen. Auf dem Weg dahin möchte wir die Leute teilhaben lassen und sie können uns durch Start Next aktiv unterstützen.
Allgemein hat man immer das Gefühl, sobald ich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann oder Nachhaltiger leben möchte, auf etwas verzichten zu müssen. Das müssen wir zum Glück nicht, den mit der einfachen Umstellung von Supermarkt Produkten hin zu regionalen Erzeugnissen kann man 1/4 seines eigenen CO2 Fußabdruckes reduzieren und mehr.
Besser kann eine Gute Tat gar nicht schmecken 🙂
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Das Netzwerk scheint grundsätzlich viel Zulauf zu erhalten, was ein Zuspruch für das Konzept der Community in MV ist. Wir müssen uns jetzt nur noch bundeweit besser platzieren (wie mit meinem Startup) und da hilft die Gründungwerft natürlich enorm.
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Eine stärkere, interne Kommunikation und schnelleren Zugang in die Prozesse sowie Ressourcen der Gründungswerft, bzw. damit gleichbedeutend unserer Community in Mecklenburg-Vorpommern.
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Über den MakerPort in Stralsund und Instagram.