Founders Update #46: Kimoment – Die Kunst, eine Marke spürbar zu machen
Authentisch. Strategisch. Sichtbar. Gute Bilder entstehen selten dort, wo einfach nur ausgelöst wird. Sie entstehen dort, wo verstanden wird, wer jemand ist und wie diese Person oder Marke gelesen werden soll.
Kimoment arbeitet genau an dieser Schnittstelle zwischen Identität und Wirkung. Hinter dem Namen steht Kim Mahrenholz, die sich im Jahr 2015 selbstständig gemacht hat und heute Unternehmen sowie Personal Brands fotografisch begleitet. Ihr Ansatz ist bewusst reduziert und klar. Es geht nicht um Inszenierung, sondern darum, sichtbar zu machen, was bereits vorhanden ist, aber nach außen oft nicht vollständig transportiert wird.
Ziel: Wenn Innen und Außen zusammenfinden
Kimoment steht für professionelle Unternehmensfotografie und Personal Branding, Fotografie mit Fokus auf Wirkung. Ziel ist eine visuelle Präsenz, die nicht nur überzeugt, sondern Vertrauen, Klarheit und Wiedererkennung erzeugt.
Herausforderung: Wenn das eigene Können nicht sichtbar wird
Viele Selbstständige und Unternehmen bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Intern stimmt alles. Die Qualität ist hoch, die Arbeit durchdacht, die Werte sind klar definiert. Nach außen entsteht dennoch häufig ein anderes Bild. Zu austauschbar, zu glatt oder nicht auf dem Niveau der tatsächlichen Leistung.
Das Problem liegt selten im Können selbst, sondern in seiner Übersetzung.
Lösung: Bildwelten, die Bedeutung tragen
Genau dort setzt Kim Mahrenholz an. Sie entwickelt Bildwelten, die nicht dekorieren, sondern Bedeutung tragen. Bilder, die Persönlichkeit, Kompetenz und Marke miteinander verbinden und ein stimmiges Gesamtbild erzeugen. Klar, ehrlich und ohne Überhöhung.
Die Einnahmen entstehen durch Fotoshootings, individuelle Bildkonzepte, Content Tage sowie langfristige Zusammenarbeit mit Unternehmen und Personal Brands. Besonders die kontinuierliche Begleitung gewinnt an Bedeutung, da Sichtbarkeit heute kein einmaliger Moment mehr ist, sondern ein fortlaufender Prozess.
Entwicklung: Vom Shooting zur visuellen Markenführung
Sich in einem gesättigten Markt zu positionieren bedeutet, bewusst zu entscheiden, wofür man steht und für wen die eigene Arbeit gedacht ist.
Kimoment hat diesen Schritt konsequent vollzogen. Der Fokus liegt heute stärker auf strategischer Fotografie und Markenentwicklung. Aus einzelnen Shootings entsteht ein visueller roter Faden, der den gesamten Außenauftritt trägt.
Denn Bilder sind heute kein Beiwerk mehr. Sie entscheiden mit darüber, ob Vertrauen entsteht, ob ein Angebot verstanden wird und ob eine Marke relevant wirkt.
Sichtbarkeit entsteht dadurch nicht mehr punktuell, sondern als System.
Prozess: Wo echte Bilder entstehen
Ein prägender Teil der Arbeit liegt nicht im Shooting selbst, sondern im Prozess davor und danach. In dem Moment, in dem Unsicherheit nachlässt und Menschen beginnen, sich selbst neu zu sehen. Wenn aus Zurückhaltung Präsenz wird und aus Anspannung Klarheit entsteht.
Genau dort entstehen Bilder, die nicht konstruiert wirken, sondern stimmen.
Aus diesen Prozessen entwickeln sich häufig langfristige Zusammenarbeiten, die weit über einzelne Projekte hinausgehen.
Founders Note
„Meine Arbeit ist sehr erfüllend für mich, denn ich lebe meine absolute Leidenschaft. Ich habe in letzter Zeit meine Positionierung deutlich geschärft und weiß heute viel klarer, wofür ich stehe und mit welchen Menschen ich arbeiten möchte. Zu sehen, wie meine Arbeit anderen hilft, sichtbar und selbstbewusst aufzutreten, erfüllt mich sehr und mein Business wächst Schritt für Schritt in eine Richtung, die sich absolut richtig anfühlt.“
Zielgruppe: Für Menschen, die bewusst wahrgenommen werden wollen
Im Bereich Unternehmensfotografie arbeitet Kimoment mit Unternehmen und Teams, die ihren Außenauftritt gezielt gestalten möchten. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur Sichtbarkeit, sondern die Frage, welches Bild entsteht, bevor überhaupt ein persönlicher Kontakt stattfindet.
Im Personal Branding begleitet Kim Mahrenholz vor allem Unternehmer:innen, Coaches und Mentor:innen, die ihre Persönlichkeit gezielt in ihre Marke integrieren möchten. Menschen, die nicht austauschbar wirken wollen, sondern klar erkennbar bleiben möchten.
Einblicke in die Gründungsszene MV
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV? Eine breite Community, die immer bereit ist zu unterstützen und mitzudenken
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft? Infos, Hilfestellung, Netzwerken
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden? Durch ein Netzwerkevent
Wirkung: Wenn Bilder Bedeutung bekommen
Gute Bilder entscheiden heute nicht nur darüber, ob jemand gesehen wird, sondern vor allem darüber, wie jemand verstanden wird. Sie transportieren Haltung, schaffen Vertrauen und prägen Entscheidungen oft, bevor ein Gespräch überhaupt beginnt.
Sichtbarkeit entsteht nicht durch mehr Bilder, sondern durch die richtigen.
Kimoment zeigt, dass starke visuelle Kommunikation nicht laut sein muss. Sie wirkt durch Klarheit, Ehrlichkeit und ein bewusstes Verständnis von Marke.
Mit einer geschärften Positionierung und einem klaren Blick für Marken entwickelt sich das Business konsequent weiter. Nicht als kurzfristige Sichtbarkeit, sondern als langfristige Übersetzung von Identität in Wirkung, die bleibt.
Mit Dr. Pfeiffer’s hat Andreas Pfeiffer ein Produkt entwickelt, das eine klare Antwort auf ein weit verbreitetes Problem gibt: Rückenschmerzen und muskuläre Verspannungen. Als Arzt mit eigener Praxis kennt er die Beschwerden vieler Patientinnen und Patienten aus erster Hand und hat daraus eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Lösung entwickelt.
Die Idee und das Geschäftsmodell
Im Zentrum steht ein osteopathisch wirksames Tool, das Anwenderinnen und Anwender eigenständig nutzen können. Bereits ein bis zwei Minuten Anwendung im Liegen reichen aus, um Verspannungen im Rücken gezielt zu lösen.
Das Produkt wurde von Andreas Pfeiffer selbst entwickelt, ein Patentantrag ist gestellt. Die Herstellung erfolgt aktuell in Kleinserie in Eigenregie, ebenso wie der Vertrieb. Einnahmen generiert das Unternehmen direkt über den Verkauf des Produkts an Endkundinnen und Endkunden.
Damit basiert das Geschäftsmodell auf einem klar strukturierten Ansatz: ein medizinisch fundiertes Produkt, das einfach in der Anwendung ist und sich perspektivisch gut skalieren lässt.
Aktueller Stand und nächste Schritte
Derzeit führt Andreas Pfeiffer sein Unternehmen im Nebenerwerb neben seiner ärztlichen Tätigkeit. In dieser Phase konnte bereits eine stabile Grundlage geschaffen werden. Das Produkt ist entwickelt und im Einsatz, die Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer sind positiv und die Produktionsprozesse funktionieren zuverlässig.
Die größte Herausforderung liegt aktuell im Vertrieb. Während die Herstellung gut beherrschbar ist, besteht insbesondere beim Aufbau von Reichweite und Bekanntheit weiterer Entwicklungsbedarf.
Im Laufe dieses Jahres plant Andreas Pfeiffer, seine Tätigkeit in der Arztpraxis zu reduzieren, um sich stärker auf den Ausbau seines Unternehmens zu konzentrieren und die nächsten Schritte gezielt voranzutreiben.
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Menschen mit Rückenschmerzen und Verspannungen, die aktiv etwas dagegen tun möchten und eine einfache, eigenständig anwendbare Lösung suchen.
Unterstützung auf dem Weg
Begleitet wurde die Gründung unter anderem durch Biocon Valley sowie durch fachliche Unterstützung im Bereich Patentrecht.
Founders Note
„Ich freue mich, ein gutes Produkt erschaffen und damit schon vielen Menschen geholfen zu haben. Gerne würde ich dem Produkt zu etwas mehr Bekanntheit verhelfen, dann kann ich das Unternehmen auch irgendwann abgeben.“
Diese Aussage zeigt den aktuellen Fokus deutlich. Der Nutzen für die Anwenderinnen und Anwender steht im Mittelpunkt, gleichzeitig geht es nun darum, die Sichtbarkeit des Produkts gezielt zu erhöhen und das Unternehmen weiterzuentwickeln.
Einordnung zur Gründungsszene in Mecklenburg-Vorpommern
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV? Große Vielfalt, gute Vernetzung
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft? Bessere Einbindung z. B. der Förder-Institutionen
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden? Über BioconValley
Dr. Pfeiffer’s ist ein Beispiel für eine Gründung, die aus praktischer Erfahrung heraus entstanden ist und konsequent auf einen konkreten Bedarf ausgerichtet ist. Die nächsten Entwicklungsschritte liegen im Ausbau von Vertrieb und Bekanntheit, aufbauend auf einem Produkt, das bereits heute vielen Menschen im Alltag hilft.
MOOOD STUDIOS wurde am 01.09.2025 von Alex Schäler gegründet und befindet sich aktuell in einer spannenden und intensiven Aufbauphase. Hinter dem Konzept steht derzeit eine Gründerin als Einzelperson, die mit viel Klarheit, Haltung und Vision einen Raum schafft, der in dieser Form bislang kaum existiert: einen physischen Ort für mentale Fitness, emotionale Stabilität und echte Verbindung.
Ein Raum für mentale Stärke, Regeneration und Verbindung
Viele Frauen zwischen 30 und 55 Jahren stehen mitten im Leben. Sie tragen Verantwortung, leisten viel im Beruf, im Alltag oder in familiären Kontexten und wirken im Außen oft stark, reflektiert und funktional. Gleichzeitig erleben viele von ihnen mentale Überlastung, innere Erschöpfung, emotionale Instabilität oder Einsamkeit. Was häufig fehlt, sind Räume, in denen sie nicht leisten müssen, sondern einfach sein dürfen.
Genau hier setzt MOOOD an.
MOOOD versteht sich als Mental Gym & Soul Space. Ein hochwertiger, sicherer und bewusst gestalteter Ort, an dem Frauen regelmäßig in ihre mentale Stabilität, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität investieren können. Das Angebot umfasst angeleitete Gruppensessions, unter anderem in den Bereichen:
Körperarbeit
Präsenztraining
Mentale Regulation
Kreativität
Emotionale Stabilisierung
Bewusste Verbindung in Gemeinschaft
Damit entsteht ein modernes, gesellschaftlich relevantes Angebot, das mentale Gesundheit nicht nur als Problembehandlung denkt, sondern als aktive, präventive und gemeinschaftliche Praxis.
Das Geschäftsmodell: Social Business mit gesellschaftlicher Wirkung
MOOOD ist bewusst als gewinnorientiertes Social Business aufgebaut. Ziel ist es, gesellschaftliche Wirkung mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit zu verbinden und damit langfristig unabhängig, selbstbestimmt und verlässlich wirken zu können.
Das Geschäftsmodell basiert primär auf:
Memberships (ca. 70–80 % des Umsatzes)
Einzelbuchungen
Ausgewählten Events und Sonderformaten
Im Kern steht also ein wiederkehrendes Mitgliedschaftsmodell, das nicht nur wirtschaftlich stabiler ist, sondern auch die kontinuierliche Nutzung und nachhaltige Wirkung des Angebots unterstützt. Perspektivisch soll daraus ein skalierbares Studiokonzept entstehen.
Erfolgreicher Start in die Pilotphase
MOOOD ist bereits erfolgreich in die Pilotphase gestartet. Schon jetzt konnten mehr als 100 Teilnahmen generiert werden. Ein starkes Signal für ein Konzept, das erklärungsbedürftig ist und in einer Region wie Vorpommern zunächst Vertrauen aufbauen darf.
Besonders positiv:
Erste starke Wiederkehrerinnen
Spürbar positive Resonanz
Ein wachsendes Netzwerk aus Expertinnen
Erste belastbare Community-Strukturen
Ein erfolgreich aufgebauter Standort in Greifswald
Diese Entwicklung zeigt deutlich: Das Bedürfnis nach einem solchen Ort ist da, auch wenn das Konzept neu ist und zunächst Übersetzungsarbeit braucht.
Die aktuellen Herausforderungen
Wie bei vielen visionären Gründungen liegt die größte Herausforderung derzeit in der Marktentwicklung.
MOOOD ist kein klassisches Fitnessstudio, kein Therapieangebot, kein Eventspace und auch kein reines Coachingformat. Gerade diese Neuartigkeit macht das Konzept stark, aber auch erklärungsbedürftig. Es braucht Zeit, Sichtbarkeit und Vertrauen, bis ein Markt für ein solches Angebot nicht nur aufmerksam wird, sondern aktiv in Anspruch nimmt.
Hinzu kommt die Finanzierungsfrage: Social-Business-Modelle benötigen häufig längere Anlaufphasen, weil Wirkung, Community-Aufbau und Marktverständnis parallel entstehen dürfen. Trotz umfangreicher Suche gab es bisher keine Investition oder Finanzierung in Mecklenburg-Vorpommern, aktuell wird gebootstrapped.
Der Fokus für die nächste Phase liegt deshalb auf:
Höherer Auslastung
Einer noch klareren Positionierung als modernes Mental-Fitness-Angebot
Dem weiteren Ausbau der Community
Der Vorbereitung eines skalierbaren Studiokonzepts
Founders Note, Alex Schäler
„Die aktuelle gesellschaftliche & weltpolitische Lage bringt genauso große Herausforderungen mit sich, wie die visionäre Gründung als Einzelperson. Außerdem erfordert die aktuelle Phase viel Klarheit, Geduld und Vertrauen in ein Modell, das völlig neu erdacht und konzipiert wurde und so dringend benötigt wird. Zudem baue ich MOOOD bewusst als gewinnorientiertes Social Business auf, um langfristig unabhängig und selbstbestimmt wirken zu können und unser Social Offer kontinuierlich und zuverlässig zu halten.“
Diese persönliche Einordnung macht deutlich, mit welcher Haltung MOOOD aufgebaut wird: nicht als kurzfristiger Trend, sondern als zukunftsfähiges, bewusst wirtschaftlich gedachtes Wirkungsmodell.
Die Zielgruppe von MOOOD
Die Zielgruppe von MOOOD sind Frauen zwischen 30 und 55 Jahren, die mitten im Leben stehen und berufliche, persönliche oder emotionale Umbrüche erleben. Sie sind reflektiert, leistungsfähig und oft stark im Außen, spüren jedoch innere Erschöpfung, mentale Überlastung oder fehlende echte Verbindung. MOOOD richtet sich an Frauen, die bewusst in ihre mentale Stabilität, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität investieren möchten.
Unterstützung auf dem Weg
In der bisherigen Gründungsphase gab es grobe Beratung durch Witeno. Darüber hinaus zeigt sich jedoch auch, dass gerade innovative und nicht klassisch einzuordnende Geschäftsmodelle häufig noch auf strukturelle Hürden treffen, insbesondere dann, wenn sie von Frauen gegründet werden und nicht in bekannte Schablonen passen.
Drei Fragen an die Gründerin
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV? „Es gibt zwar kurze (Netzwerk)Wege — allerdings wirkt sich dieser Vorteil nicht auf Frauen in der Gründung aus.“
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft? „Echten AKTIVEN Support. Nicht nur reden, sondern auch machen. Türen aktiv öffnen, vermitteln und möglich machen. Bisher verläuft zu viel Energie im Sande.“
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden? „Über eine fabelhafte Frau: Sophia Hammer“
Vision für die Gründungsszene in Mecklenburg-Vorpommern
Auch mit Blick auf die regionale Gründungsszene formuliert Alex Schäler eine klare, direkte und notwendige Vision:
Echte Potentiale erkennen (die Zukunft ist nicht nur digital).
Frauen besonders supporten (sie Gründen nachhaltiger + erfolgreicher) – und zwar ALLE Frauen (nicht nur Akademikerinnen).
Echtes tragfähiges Gründungs-Know How nach MV holen – mit Tiefgang & realen Pushes und ohne ermüdende patriarchale Sozialisierung.
Diese Perspektive bringt einen wichtigen Punkt auf den Tisch: Innovation entsteht nicht nur in Tech, Plattformen oder Software. Sie entsteht auch dort, wo neue gesellschaftliche Antworten auf reale Belastungen entwickelt werden, wie bei MOOOD.
Warum MOOOD jetzt wichtig ist
In einer Zeit, in der mentale Belastung, soziale Isolation und permanente Überforderung für viele Menschen zur Normalität geworden sind, wirkt MOOOD wie eine dringend benötigte Antwort auf eine Lücke, die oft übersehen wird.
Nicht als Wellness-Trend. Nicht als kurzfristige Selfcare-Inszenierung. Sondern als strukturiertes, wiederkehrendes Angebot für mentale Fitness und emotionale Stabilität, mit Community, Haltung und echter gesellschaftlicher Relevanz.
MOOOD zeigt, dass soziale Innovation auch im physischen Raum stattfindet. Und dass Gründung in Mecklenburg-Vorpommern dann besonders kraftvoll wird, wenn mutige, neue Modelle nicht nur gesehen, sondern aktiv unterstützt werden.
Die Gründungswerft hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Mehr als 500 zahlende Mitglieder sind inzwischen Teil des norddeutschen Netzwerks für Gründerinnen, Gründer und Unternehmer.
Der Zuwachs wurde erst mit leichter Verzögerung bemerkt – umso größer war die Freude über die symbolische Marke.
Als 500. Mitglied wurde Marc Kudling aus Ratzeburg registriert. Er steht exemplarisch für die wachsende Vielfalt innerhalb der Community, die sich längst über einzelne Städte hinaus erstreckt und weite Teile Norddeutschlands umfasst – von Lübeck über Schwerin bis nach Rostock.
Vier Jahre Aufbauarbeit tragen Früchte
Seit ihrer Gründung vor rund vier Jahren hat sich die Gründungswerft zu einer festen Größe in der norddeutschen Startup- und Unternehmerszene entwickelt. Was einst als Initiative begann, ist heute ein breit aufgestelltes Netzwerk mit mehreren hundert aktiven Mitgliedern aus unterschiedlichsten Branchen.
Die Plattform bringt Gründerinnen und Gründer, Selbstständige, Agenturen, Investoren sowie etablierte Unternehmen zusammen. Im Fokus steht dabei der praxisnahe Austausch, die gegenseitige Unterstützung und die Förderung von Kooperationen.
Ein Blick auf die Plattform zeigt die thematische Bandbreite, die das Netzwerk inzwischen abdeckt: Von Gründung und Geschäftsmodellentwicklung über Marketing und Vertrieb bis hin zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Finanzierung. Diese Vielfalt spiegelt die zunehmende Professionalisierung der Szene wider.
Mehr als ein Netzwerk
Die Verantwortlichen verstehen die Gründungswerft nicht nur als klassisches Business-Netzwerk. Vielmehr sieht sich die Initiative als Interessensgemeinschaft und Sprachrohr für unternehmerische Themen im Norden.
„Die 500 Mitglieder sind keine bloße Zahl, sondern ein starkes Zeichen dafür, dass sich hier eine schlagkräftige Szene entwickelt“, heißt es aus dem Umfeld der Organisation. Ziel sei es, eine gemeinsame Identität für Gründerinnen und Gründer zu schaffen und gleichzeitig konkrete wirtschaftliche Mehrwerte zu ermöglichen.
Neben digitalen Austauschformaten und thematischen Inhalten spielen auch persönliche Begegnungen und Veranstaltungen eine zentrale Rolle. Diese Mischung aus Online-Plattform und realer Vernetzung gilt als einer der Erfolgsfaktoren des Projekts.
Technischer Ausbau geplant
Mit dem Wachstum steigen auch die Anforderungen an die Infrastruktur. Aktuell arbeitet die Gründungswerft an mehreren Weiterentwicklungen der Plattform.
So wurde bereits ein neuer Mitgliederbereich eingeführt, der die Vernetzung erleichtern und die Sichtbarkeit einzelner Profile verbessern soll. Darüber hinaus entsteht derzeit eine Provisions-, Leistungs- und Benefitplattform. Diese soll es Mitgliedern ermöglichen, Dienstleistungen anzubieten, Kooperationen einzugehen und wirtschaftlich stärker voneinander zu profitieren.
Mit dieser Entwicklung will die Organisation einen Schritt weitergehen – weg vom reinen Austausch hin zu einer aktiven wirtschaftlichen Plattform innerhalb der Community.
Signalwirkung für den Norden
Die Entwicklung der Gründungswerft wird auch als Indikator für die Dynamik der Startup-Szene im Norden gewertet. Während große Gründungszentren häufig mit Metropolen verbunden werden, zeigt das Wachstum des Netzwerks, dass sich auch in kleineren Städten und Regionen eine lebendige Unternehmenskultur etabliert.
Die zunehmende Vernetzung über regionale Grenzen hinweg stärkt dabei nicht nur einzelne Projekte, sondern den gesamten Wirtschaftsraum.
Blick nach vorn
Mit dem Erreichen der 500-Mitglieder-Marke sieht sich die Gründungswerft bestätigt – versteht den Meilenstein jedoch nicht als Ziel, sondern als Ausgangspunkt für die nächste Entwicklungsphase.
Der Fokus liegt weiterhin auf dem Ausbau der Community, der Förderung von Kooperationen und der Schaffung konkreter Mehrwerte für die Mitglieder.
Eines ist dabei klar: Die Gründungswerft will auch künftig eine zentrale Rolle in der norddeutschen Gründungslandschaft spielen – als Plattform, Netzwerk und Impulsgeber zugleich.
Viele kleine und mittlere Unternehmen kennen das Problem: Abläufe, die irgendwann einmal entstanden sind, laufen einfach weiter, obwohl sie längst Zeit, Nerven und Geld kosten. Eingangsrechnungen werden manuell erfasst, Freigaben ziehen sich durch E Mail Ketten und neue Anfragen landen nicht immer dort, wo sie hingehören. Genau in solchen Routinen steckt oft erstaunlich viel Aufwand, der im Alltag kaum noch hinterfragt wird.
NordFlux wurde am 01.10.2025 von Simon Glowik und Fynn Daunus gegründet und setzt genau dort an. Das Unternehmen unterstützt kleine und mittlere Betriebe in Norddeutschland dabei, Prozesse zu automatisieren, Künstliche Intelligenz sinnvoll und sicher einzusetzen und digital besser aufgestellt zu sein. Der Anspruch dabei ist bewusst pragmatisch: keine große Transformationsrhetorik, sondern Lösungen, die im Betrieb tatsächlich spürbar etwas verändern.
Was NordFlux für Unternehmen einfacher macht
Die Zielgruppe sind eigentümergeführte kleine und mittlere Unternehmen in Norddeutschland, vor allem in Mecklenburg Vorpommern und Schleswig Holstein, mit etwa 20 bis 200 Mitarbeitenden. Besonders häufig geht es um Fertigungsbetriebe und dienstleistungsintensive Unternehmen, in denen viele kleine Vorgänge über mehrere Abteilungen laufen und sich mit der Zeit immer mehr Abstimmungs und Dokumentationsaufwand aufstaut.
Ansprechpartner:innen sind meist Menschen in der Geschäftsführung oder im operativen Bereich, die das Problem täglich sehen, aber keine eigene IT Abteilung haben, die sich darum kümmern kann. NordFlux automatisiert genau diese Abläufe mit Tools wie Microsoft Power Automate, UiPath oder n8n und begleitet Unternehmen gleichzeitig beim sicheren und sinnvollen Einsatz von KI. Ergänzend geht es auch um digitale Sichtbarkeit, damit qualifizierte Anfragen nicht irgendwo verloren gehen, sondern dort ankommen, wo sie weiterverarbeitet werden können.
Das Geschäftsmodell
NordFlux verdient sein Geld mit klar abgegrenzten Projektpaketen. Diese reichen von Discovery über Pilot bis hin zum Rollout. Danach folgen Service Level Verträge, mit denen Betrieb und Weiterentwicklung abgesichert werden. Das Ziel ist dabei nicht, von Einzelprojekt zu Einzelprojekt zu springen, sondern Schritt für Schritt wiederkehrende Erlöse aufzubauen.
Erste Erfolge und aktuelle Herausforderungen
Seit März 2026 ist Simon als Geschäftsführer in Vollzeit aktiv. Die Gesellschaft steht, Verträge und Prozesse sind aufgesetzt und auch der erste wichtige Praxistest ist geschafft. Ein erster Automatisierungspilot bei einem regionalen Mittelständler wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Durchlaufzeiten konnten spürbar verkürzt werden und der Prozess läuft inzwischen weitgehend selbstständig. Parallel dazu wächst auch das Partnernetzwerk, erste gemeinsame Formate sind bereits in Planung.
Trotzdem ist die aktuelle Phase alles andere als bequem. NordFlux baut gerade Reputation auf, ohne großes Budget und ohne Referenzen, die heute schon öffentlich genannt werden dürfen. Der Vertrieb läuft bisher vor allem über direkte Ansprache und das persönliche Netzwerk. Das braucht Geduld, einen langen Atem und vor allem Fokus. Mit aktuell 1,5 Personen im Team ist genau das einer der wichtigsten Punkte: nicht alles gleichzeitig machen, sondern die richtigen Dinge zuerst.
Founders Note
Für Simon ist dieser Weg eng mit seiner eigenen Erfahrung verbunden. Vier Jahre lang hat er bei Dräger gesehen, wie viel Zeit in Prozessen versickert, die niemand bewusst gebaut hat. Sie sind einfach gewachsen und wurden irgendwann selbstverständlich. Der Wunsch, genau diese Probleme für kleinere Betriebe greifbar zu lösen, war der eigentliche Ausgangspunkt für NordFlux.
„Was mich gerade motiviert: Wir haben den ersten Piloten geliefert, er funktioniert, und der Kunde sieht das auch. Das ist konkreter als jede Planung.“
Netzwerk und Gründungsszene
Unterstützt wird NordFlux durch viele einzelne Personen aus dem persönlichen Netzwerk. Eine wichtige Rolle spielen dabei die ATI MV sowie der InnovationPort in Wismar. Auch die Gründungswerft hat über den Verband bereits neue spannende Kontakte ermöglicht.
Eine Investition oder Finanzierung in Mecklenburg Vorpommern hat NordFlux bislang nicht erhalten.
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Leichterer Zugang zu bestehenden Industrie und Gewerbeunternehmer:innen
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden?
Empfehlung von Vincent Marnitz
Vision für die Gründungsszene in MV
Mit Blick auf Mecklenburg Vorpommern sieht Simon vor allem ein Thema, das viele Gründungen unnötig ausbremst: das Image. Wer hier gründet, muss sich oft erklären, als wäre der Standort automatisch ein Nachteil. Dabei liegt aus seiner Sicht genau darin auch eine Stärke. Die Wege sind kürzer, der Kontakt zu den ersten Kund:innen ist direkter und die Nähe zu produzierenden Betrieben ist real vorhanden.
Seine Vision für die Gründungsszene in MV ist deshalb klar: nicht Hamburg oder Berlin kopieren, sondern die eigenen Voraussetzungen ernst nehmen. Die Region braucht keine künstliche Start-up Kulisse, sondern mehr sichtbare Beispiele dafür, dass man auch von hier aus ein belastbares Unternehmen aufbauen kann. NordFlux steht noch am Anfang, aber der erste Beweis ist da: Der Bedarf ist real, die Lösung funktioniert und jetzt geht es darum, daraus Schritt für Schritt ein stabiles Geschäft zu entwickeln.
Manchmal reicht ein Perspektivwechsel, um die eigene Karriere neu zu starten, und smartest coaching. zeigt, wie es gelingt.
Viele Menschen stehen vor der Herausforderung, nach einer beruflichen Pause wieder einzusteigen, sich neu zu orientieren oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Oft fehlen klare Strategien, konkrete Schritte oder professionelle Begleitung, um diese Prozesse erfolgreich zu meistern.
smartest coaching. unterstützt genau hier: Mit individuellem Job- und Existenzgründungs-Coaching helfen Gründerin Isabella Wichmann und Gründer Steffen Krause seit dem 15.08.2022 ihren Klient:innen, klare Ziele zu entwickeln und diese Schritt für Schritt umzusetzen.
Das Unternehmen besteht aktuell aus 3 Personen. Das Geschäftsmodell basiert vor allem auf geförderten Coachings über AVGS (Jobcenter/Arbeitsagentur), ergänzt durch diverse Angebote für Selbstzahlende. So wird hochwertige Coaching-Begleitung für eine breite Zielgruppe zugänglich.
Ein Überblick über den Kompetenzbereich
Individuelles Coaching für berufliche Neuorientierung smartest coaching. begleitet Menschen, die sich beruflich neu ausrichten möchten, nach einer Pause wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen oder eine Selbstständigkeit aufbauen wollen. Die Coachingangebote umfassen praxisnahe Strategien, persönliche Begleitung und Unterstützung bei Entscheidungsprozessen.
Zielgruppe Die Hauptzielgruppe besteht aus Arbeitssuchenden, Berufseinsteiger:innen, Menschen in beruflichen Veränderungsprozessen und Gründungsinteressierten, die klare Orientierung suchen. Ergänzend werden Fach- und Führungskräfte bei beruflichen Herausforderungen, Entwicklungsschritten und Entscheidungsprozessen unterstützt.
Aktuelle Herausforderungen und Meilensteine
Als junges Unternehmen besteht eine zentrale Herausforderung darin, Sichtbarkeit aufzubauen und stabile Netzwerke zu etablieren. Gleichzeitig konnten bereits wichtige Meilensteine erreicht werden:
Wachsende Nachfrage nach Coachingangeboten
Zahlreiche positive Rückmeldungen von Teilnehmenden
Kooperationen mit regionalen Partner:innen wie dem Stadtmagneten Neubrandenburg, dem DIZ und Bildungsinstitutionen wie dem Albert-Einstein-Gymnasium
Diese Entwicklungen bestätigen den Ansatz von smartest coaching. und motivieren das Unternehmen, das Angebot weiter auszubauen und noch mehr Menschen zu erreichen.
Founders Note
Isabella Wichmann & Steffen Krause:
„Die Selbstständigkeit mit smartest coaching. ist eine bewusste Entscheidung, Menschen in wichtigen beruflichen Lebensphasen individuell und qualitativ hochwertig zu unterstützen. Trotz der Herausforderungen des Unternehmensaufbaus zeigt sich täglich, wie wirkungsvoll Coaching sein kann. Diese Erfahrungen motivieren, den Weg fortzusetzen und das Angebot stetig weiterzuentwickeln.“
Fragen an die Gründer:innen
Frage 1: Was läuft aus eurer Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV?
Es gibt viele Möglichkeiten zur Vernetzung und zahlreiche kostenlose Angebote für Gründer:innen beziehungsweise Interessierte.
Frage 2: Was wünscht ihr euch für die Zukunft?
Gründungsinteressierte, die mutig Beratungsangebote in Anspruch nehmen und sich aktiv mit dem Thema Gründung auseinandersetzen.
Frage 3: Wie habt ihr in die Gründungswerft gefunden?
Über den Gründerstammtisch Neubrandenburg.
Vision für die Gründungsszene
smartest coaching. sieht eine Gründungsszene in MV, die nicht nur wächst, sondern auch widerstandsfähig und zukunftsfähig ist. Mit einem starken Fundament als lebendige Community unterstützen sich Gründer:innen gegenseitig, Mentorenprogramme werden genutzt und Erfahrungen ausgetauscht. Viele innovative Ideen konzentrieren sich auf die Stärken der Region, schaffen neue überregionale und internationale Player:innen und tragen dazu bei, MV als Gründungsstandort zu stärken. So entsteht ein Ort, an dem Gründerherzen höher schlagen und erfolgreiche, nachhaltige Unternehmen für die Region und darüber hinaus entstehen.
Frischer Wind für Unternehmen und Privatpersonen, die ganzheitliche Gesundheit als Grundlage für Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft verstehen.
Die Arbeitswelt wird zunehmend schneller und anspruchsvoller. Fachkräfte stehen unter steigender Belastung, Unternehmen beschäftigen sich verstärkt mit Fragen zur Mitarbeitergesundheit und Resilienz. Dennoch wird ganzheitliche Gesundheitsförderung noch nicht überall systematisch integriert.
Hier setzt die Powerhouse Plus GbR an.
Die Gründung
Powerhouse Plus wurde am 01.10.2025 von Lena Meyer und Thomas Koch gegründet. Beide Gründende bringen Erfahrungen aus fordernden beruflichen Kontexten mit und haben aus eigener Perspektive erkannt, wie stark die mentale Belastung in einer dynamischen und leistungsorientierten Umgebung steigt.
Ziel des Unternehmens ist es, Bewegungstraining und Resilienzarbeit miteinander zu verbinden und ein Angebot zu schaffen, das körperliche Stärke und mentale Widerstandskraft gleichermaßen fördert.
In ihrem Studio entsteht ein Raum für:
Bewegungs- und Resilienztrainings für Privatpersonen
Programme für Unternehmen im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Workshops und Events mit Fokus auf ganzheitliche Gesundheit
Die Entwicklung eines eigenen, markenrechtlich geschützten Kursformats, das perspektivisch skalierbar vermarktet werden soll
Das Geschäftsmodell basiert auf mehreren Säulen. Einnahmen werden über Kursgebühren, Firmenangebote im BGM-Bereich sowie ergänzende Formate wie Workshops und Veranstaltungen generiert. Langfristig soll das eigenentwickelte Signature-Programm einen zentralen Bestandteil der Marke darstellen.
Persönliches Statement zur aktuellen Lage
Die Gründung brachte Herausforderungen mit sich. Dazu gehörte unter anderem die anfängliche Nichtbewilligung des Gründerzuschusses sowie ein bislang noch verhaltenes Kundenaufkommen.
Trotz dieser Hürden bleiben die Gründenden überzeugt von ihrer Idee und ihrem Kursformat.
Lena Meyer und Thomas Koch sagen dazu:
„Wir glauben fest an unser Konzept und daran, dass ganzheitliche Gesundheit kein Trend, sondern eine Notwendigkeit ist. Auch wenn der Aufbau Zeit braucht, arbeiten wir jeden Tag daran, unser Angebot weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.“
Der Fokus liegt aktuell darauf, stabile Strukturen aufzubauen, die Marke klar zu positionieren und kontinuierlich zu wachsen.
Zielgruppen
Unsere Zielgruppe umfasst Unternehmen, die die ganzheitliche Gesundheit ihrer Mitarbeitenden stärken und insbesondere auch Führungskräfte nachhaltig unterstützen möchten. Darüber hinaus sprechen wir Privatpersonen an, die bereit sind, aktiv etwas für ihr Wohlbefinden zu tun und positive Veränderungen zu erzielen. Wir richten unser Angebot an Menschen und Organisationen, die Bewegung, Resilienz und Reflexion als zentrale Bausteine für Leistungsfähigkeit verstehen.
Finanzierung
Die Finanzierung der Gründung erfolgt über Eigenkapital. Externe Investitionen oder Fördermittel in Mecklenburg-Vorpommern wurden bisher nicht in Anspruch genommen.
Einblicke in die Gründungsszene Mecklenburg-Vorpommern
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV? „Dass es bereits Netzwerke wie die Gründungswerft gibt.“
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft? „Dass neu gegründete Unternehmen besser angenommen und unterstützt werden.“
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden? „Über Social Media.“
Vision für das Gründungsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern
Die Vision ist eine stärker vernetzte und international ausgerichtete Gründungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern.
Gründungen sollen auf einem stabilen Fundament entstehen, durch Mentoring begleitet werden und von einem aktiven Wissensaustausch profitieren. Innovative Ideen aus der Region sollten nicht nur regional funktionieren, sondern auch überregional und international wachsen können.
Powerhouse Plus zeigen mit ihrem Ansatz, wie aus persönlicher Erfahrung ein klares Konzept für ganzheitliche Gesundheitsförderung entsteht und wie sich Bewegung und mentale Stärke in einem unternehmerischen Modell verbinden lassen.
Am 10.09.2022 gründete Maximilian Voß Bio24 Social – mit einer klaren Mission: Menschen aus der Einsamkeit holen und echte Begegnungsräume schaffen. Heute engagieren sich 25 Teammitglieder dafür, aus einem besonderen Ort in Poppendorf bei Rostock einen lebendigen Treffpunkt für Gemeinschaft zu machen.
Ein Sozialunternehmen, das Gemeinschaft backt
Bio24 Social hat einen ehemaligen Schweinstall übernommen und in einen Ort verwandelt, an dem Gemeinschaft im Mittelpunkt steht. Neben Veranstaltungsflächen und Seminarräumen gehören ein Konditorei-Café, eine eigene Rösterei, eine Ölpresse sowie weitläufige Grünflächen zum Konzept.
Das Kernproblem der Zielgruppe ist soziale Isolation. Viele Menschen – insbesondere alleinstehende Seniorinnen und Senioren – erleben im Alltag wenig Austausch und Gemeinschaft. Genau hier setzt Bio24 Social an: Durch Koch- und Backkurse entstehen Begegnungen auf Augenhöhe. Gemeinsam werden alte Rezepte neu entdeckt, Erinnerungen geteilt und sogar ein Koch- und Backbuch mit traditionellen Rezepten entwickelt.
Das Unternehmen finanziert sich über Veranstaltungen, die Vermietung der Räumlichkeiten sowie Umsätze aus dem Konditorei-Café. Als gemeinnützige Organisation kann Bio24 Social zusätzlich Spenden einwerben und Fördermittel erhalten. So verbindet das Geschäftsmodell wirtschaftliche Tragfähigkeit mit gesellschaftlichem Mehrwert.
Bio24 Social richtet sich in erster Linie an alleinstehende Seniorinnen und Senioren. Darüber hinaus werden Menschen angesprochen, die sich im Alltag häufig isoliert fühlen und sich mehr Zusammenhalt wünschen. Das Angebot ist bewusst offen gestaltet, um generationenübergreifende Begegnungen zu ermöglichen.
Erfolge, die Mut machen – und Herausforderungen, die bleiben
Die größte Herausforderung bleibt die dauerhafte Finanzierung der gemeinnützigen Arbeit, insbesondere der Personalkosten. Soziale Wirkung entsteht durch Menschen – und diese Arbeit muss langfristig abgesichert werden.
Zu den größten Erfolgen zählt die Auszeichnung mit dem KfW Award Gründen für Mecklenburg-Vorpommern sowie der zusätzliche Publikumspreis im Jahr 2024. Diese Ehrung unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Region und darüber hinaus.
Darüber hinaus ist der wichtigste Meilenstein die konkrete Wirkung: Zahlreiche Menschen haben durch Bio24 Social neue Kontakte geknüpft, neue Lebensfreude gewonnen und einen Weg aus der Einsamkeit gefunden.
Unterstützt wurde das Projekt unter anderem durch Spenden der OstseeSparkasse Rostock – ein starkes regionales Signal für gesellschaftliches Engagement.
Persönliche Worte des Gründers
„Es ist das schönste und erfüllendste Gefühl, Menschen in Gemeinschaft zu bringen und aktiv einen Beitrag im Kampf gegen Einsamkeit zu leisten.“
Gründung in Mecklenburg-Vorpommern – Drei Fragen an Maximilian Voß
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV? Tolle Vernetzung
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft? Mehr Fokus auf Social Business / Gemeinnützigkeit
Frage 3: Wie hast du in die Gründungswerft gefunden? „Puh. Keine Ahnung. Omnipräsent.“
Vision für die Gründungsszene in Mecklenburg-Vorpommern
Die Vision ist klar: den eingeschlagenen Weg weitergehen. Eine starke, vernetzte und engagierte Gründungsszene, die Raum für innovative und zugleich gesellschaftlich relevante Geschäftsmodelle bietet.
Bio24 Social zeigt, dass Unternehmertum weit mehr sein kann als wirtschaftlicher Erfolg – nämlich ein Werkzeug, um Menschen zu verbinden und gesellschaftliche Herausforderungen aktiv anzugehen.
Wenn Natur, Handwerk und moderne Content-Creation aufeinandertreffen, entsteht mehr als nur ein Produkt – es entsteht eine Geschichte, die man in der Hand halten kann.
Küstenklinge steht genau für diese Verbindung: handgeschmiedete Messer aus nachhaltigen Materialien, gefertigt mit Erfahrung aus Wildnis, Küche und Küste – und begleitet von einer Community, die diesen Weg mitgeht.
Viele Menschen, die gern kochen, angeln oder draußen unterwegs sind, stehen vor demselben Problem: Messer aus industrieller Fertigung sehen gut aus, verlieren aber schnell ihre Schärfe, fühlen sich leblos an und stammen meist aus intransparenten Produktionsketten. Nachhaltigkeit, regionale Herkunft und echte Handwerksqualität bleiben dabei auf der Strecke.
Das Resultat sind Werkzeuge, die austauschbar sind – und keine Verbindung zu ihren Nutzer:innen aufbauen. Gerade Menschen, die viel mit ihren Händen arbeiten oder draußen unterwegs sind, suchen jedoch nach etwas anderem: nach Werkzeugen, die zuverlässig, ehrlich und langlebig sind.
Küstenklinge bringt echtes Handwerk zurück
Küstenklinge wurde von Adrian von Oppeln gegründet – Messermacher, Content Creator, Apnoetaucher und Naturmensch. Seit 2017 fertigt er Messer, 2024 hat er den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.
Aufgewachsen an der Küste, geprägt durch Angeln, Survivaltraining und Extremwanderungen in Regionen wie der norwegischen Tundra oder den Fjorden Islands, weiß Adrian, wie wichtig ein gutes Messer im echten Einsatz ist. Gleichzeitig ist er leidenschaftlicher Koch, der feine Schneiden, saubere Geometrien und perfekte Balance schätzt.
Seine Messer entstehen aus Recyclingstahl und heimischen Hölzern wie Sanddorn oder gestocktem Apfel. Jedes Stück wird von Hand gefertigt und ist ein Unikat – mit Funktion, Charakter und Geschichte.
Das Geschäftsmodell von Küstenklinge
Küstenklinge verbindet klassisches Handwerk mit moderner Medienarbeit. Adrian stellt individuelle Koch-, Outdoor- und Angelmesser her und zeigt parallel auf YouTube und Social Media, wie diese entstehen – von der Materialsuche bis zum letzten Schliff.
Auf seinem Zweitkanal als Apnoetaucher und Angler erreicht er zusätzlich eine große Outdoor-Community. Dadurch entsteht nicht nur Reichweite, sondern auch Vertrauen in das Produkt.
Einnahmen entstehen durch den Verkauf der Messer, durch Videoerlöse als YouTube-Partner sowie durch Kooperationen. Perspektivisch sollen auch Workshops, Kurse und limitierte Serien folgen.
Zielgruppe
Küstenklinge richtet sich an Menschen, die hochwertiges Handwerk schätzen, nachhaltig produzierte Produkte bevorzugen und echte Performance erwarten – in der Küche wie draußen in der Natur. Dazu zählen Kochbegeisterte ebenso wie Angler:innen, Bushcrafter und Outdoor-Enthusiasten.
Aktuelle Meilensteine und Herausforderungen
Ein wichtiger Meilenstein wurde bereits erreicht: Adrian ist vollwertiger YouTube-Partner und erzielt erstmals regelmäßige Einnahmen durch seine Inhalte. Die Reichweite wächst, Kooperationsanfragen nehmen zu und das Projekt gewinnt an Stabilität.
Die größte Herausforderung bleibt jedoch der nächste Schritt: der Aufbau einer eigenen Werkstatt. Aktuell fehlt ein fester Produktionsort sowie das nötige Startkapital, um Küstenklinge nachhaltig zu skalieren. Deshalb läuft derzeit eine Crowdfundingkampagne auf Startnext und parallel die Suche nach geeigneten Gewerberäumen.
„Mein größtes Problem aktuell ist die fehlende eigene Werkstatt und das Startkapital, um mein Business wirklich auf eigene Füße zu stellen. Die Werkstatt ist die Basis, um Küstenklinge langfristig aufzubauen, mehr Messer zu fertigen und weitere Projekte umzusetzen.“
Unterstützung & Netzwerk
Adrian wird unter anderem von Martin French, Referent für Wirtschaftsförderung im Landkreis Rostock, begleitet. Über seine Empfehlung fand er auch zur Gründungswerft, wo er Beratung, Netzwerk und Unterstützung für den Aufbau seines Unternehmens erhält.
Drei Fragen an Adrian
Frage 1: Was läuft aus deiner Sicht besonders gut in der Gründungsszene in MV? Die Szene ist sehr offen und zugänglich. Man kommt schnell mit den richtigen Leuten ins Gespräch, Erfahrungen werden geteilt und man unterstützt sich gegenseitig. Gerade für Einzelgründer ist das extrem wertvoll.
Frage 2: Was wünschst du dir für die Zukunft? Mehr Sichtbarkeit für kreative und handwerkliche Gründungen sowie einfacheren Zugang zu Werkstätten, Förderungen und Infrastruktur.
Frage 3: Wie bist du zur Gründungswerft gekommen? Durch eine persönliche Empfehlung von Martin French.
Vision für Mecklenburg-Vorpommern
Adrians Vision ist eine stark vernetzte, vielfältige Gründerszene in MV, in der regionale Ressourcen sinnvoll genutzt werden und nachhaltige Unternehmen entstehen. Wenn Zusammenarbeit, Offenheit und unkomplizierte Unterstützung weiter gefördert werden, kann die Region langfristig wirtschaftlich davon profitieren.
Küstenklinge steht für ein neues Verständnis von Produkt und Unternehmertum: regional, nachhaltig und persönlich – direkt von der Küste in die Hand der Menschen, die echte Qualität schätzen.
Hightech trifft Gründergeist: Der OTC Rostock und die Gründungswerft bündeln Kräfte für maritime Innovation
Rostock. Die Zukunft der Meereswirtschaft entsteht in Rostock. Der Ocean Technology Campus (OTC) vereint Hightech-Kompetenzen rund ums Meer – von Unterwasserrobotik und Sensorik über Offshore-Energie bis hin zu nachhaltiger Aquakultur. Hier arbeiten Wissenschaft, Wirtschaft und Forschungseinrichtungen Hand in Hand an den Lösungen, die morgen weltweit gefragt sein werden.
Doch echte Innovation braucht mehr als Technologie: Sie braucht Menschen mit Ideen, Mut und Unternehmergeist. Genau hier setzt die Gründungswerft e. V. an – das Netzwerk für Gründer:innen, Startups und Macher:innen in Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam mit dem OTC schafft die Gründungswerft ein Umfeld, in dem visionäre Konzepte auf modernste Forschung treffen.
Der Maritime Incubator als Brücke zwischen Wissenschaft und Unternehmertum
Die zentrale Schnittstelle dieser Kooperation ist der Maritime Incubator, der Startups den Zugang zum maritimen Cluster ermöglicht. Gründer:innen erhalten hier Unterstützung von der ersten Idee über die Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells bis hin zur Finanzierung und Markteinführung.
Begleitet werden sie dabei von erfahrenen Mentor:innen, Forschungsinstitutionen und Industriepartnern aus dem OTC-Netzwerk. Der Fokus liegt auf Themen, die sowohl wirtschaftlich relevant als auch ökologisch zukunftsfähig sind – wie autonome Unterwassertechnologien, nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen oder datengetriebene Umweltüberwachung.
„Startups bringen Dynamik, Kreativität und Mut ins System. Der OTC liefert die wissenschaftliche Exzellenz und technologische Infrastruktur. Zusammen entsteht ein Innovationsmotor, der weit über die Region hinausstrahlt“, so ein Sprecher des Ocean Technology Campus.
Innovation und Nachhaltigkeit als gemeinsames Ziel
Die Kooperation zielt darauf ab, den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte zu beschleunigen und gleichzeitig nachhaltige Lösungen für maritime Herausforderungen zu fördern. Damit leisten OTC und Gründungswerft einen wichtigen Beitrag zur Transformation der maritimen Wirtschaft – hin zu mehr Digitalisierung, Ressourcenschonung und internationaler Wettbewerbsfähigkeit.
„It’s a match!“, lautet das selbstbewusste Motto der neuen Partnerschaft – und es ist mehr als nur ein Schlagwort. Gemeinsam werden Sensibilisierung, Kommunikation und Veranstaltungen gezielt genutzt, um die Gründungsszene noch stärker mit dem maritimen Cluster zu vernetzen.
Rostock als Leuchtturmstandort für maritime Innovation
Mit dieser strategischen Zusammenarbeit positioniert sich Rostock einmal mehr als führender Standort für maritime Forschung, Innovation und Gründung. Junge Unternehmen finden hier nicht nur fachliche Expertise und Förderstrukturen, sondern auch ein inspirierendes Umfeld, das Innovation fördert und Unternehmertum lebt.
So entsteht an der Küste ein starker Motor für nachhaltige Wertschöpfung, technologische Exzellenz und regionale Zukunftskraft – ein echtes Erfolgsmodell für den Norden.