HYTRA schließt 10-Millionen-Euro-Investmentdeal – Strategische Partnerschaft für Wasserstoffschiffe der nächsten Generation

Das Gründungswerft-Mitglied HYTRA hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Gemeinsam mit dem renommierten Unternehmen TIN wurde ein strategischer Deal über 10 Millionen Euro abgeschlossen.

Ziel der Partnerschaft ist die gemeinsame Entwicklung und Markteinführung von emissionsfreien Wasserstoffschiffen und innovativen Wasserstofftanks der nächsten Generation. HYTRA, das als Vorreiter in der maritimen Wasserstofftechnologie gilt, stärkt mit diesem Schritt nicht nur seine technologische Vorreiterrolle, sondern auch seine wirtschaftliche Position auf dem Zukunftsmarkt der grünen Mobilität.

Die Partnerschaft mit TIN unterstreicht das enorme Potenzial der entwickelten Technologien und öffnet neue Perspektiven für eine nachhaltige Schifffahrt. Als Gründungswerft-Community freuen wir uns über diesen Erfolg und sind stolz, HYTRA auf seinem Weg begleitet zu haben. Der Deal zeigt einmal mehr, welche Innovationskraft in der norddeutschen Gründerszene steckt – und welchen Beitrag Start-ups aus unserem Netzwerk zur klimaneutralen Zukunft leisten können.

Übersicht

  • Investitionsvolumen: 10 Millionen Euro
  • Partner: HYTRA (Mitglied der Gründungswerft) und TIN
  • Ziel: Entwicklung und Industrialisierung emissionsfreier Wasserstoffschiffe
  • Technologiefokus: Wasserstoffantriebssysteme und Tanks der nächsten Generation
  • Umfang der Kooperation: Forschung, Entwicklung, Produktion und Markteinführung
  • Strategisches Ziel: Aufbau einer gemeinsamen Marke und Positionierung im internationalen Markt
  • Standortbezug: Stärkung des maritimen Innovationsstandorts Norddeutschland
  • Bedeutung für Gründungswerft: Erfolgreiches Scale-up eines Netzwerk-Mitglieds

Wir gratulieren unserem Mitglied HYTRA herzlich und blicken gespannt auf die kommenden Entwicklungen.

Das Gründungswerft-Startup gewinnt VORSPRUNG-Preis beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum.

Greifswald, Mai 2025 – Mit einer bahnbrechenden MedTech-Innovation hat das Startup COLDPLASMATECH GmbH den renommierten VORSPRUNG-Preis 2025 des Ostdeutschen Wirtschaftsforums (OWF) gewonnen. Das Unternehmen wurde von Carsten C. Mahrenholz, einem Mitglied der Gründungswerft-Community, gegründet.

Aus Mecklenburg-Vorpommern in die internationale Medizintechnik

COLDPLASMATECH entstand aus einem Forschungslabor in Greifswald und hat sich auf die Behandlung chronischer und infizierter Wunden mittels Kaltplasmatechnologie spezialisiert. Mit dem patentierten CPT®-System gelingt es dem Unternehmen, selbst multiresistente Keime wirksam zu bekämpfen – ein medizinischer Durchbruch, der bereits in zahlreichen europäischen Kliniken Anwendung findet.

Das Unternehmen beweist eindrucksvoll, dass international relevante Hochtechnologie auch in strukturschwächeren Regionen entstehen kann – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands.

Der VORSPRUNG-Preis 2025: Innovation trifft Verantwortung

Der VORSPRUNG-Preis wird jährlich an Unternehmen vergeben, die technologischen Fortschritt mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden. Mit seiner Vision, seinem unternehmerischen Mut und seinem Engagement für den Wissenstransfer wurde COLDPLASMATECH in diesem Jahr ausgezeichnet.

Dieser Preis gehört allen, die den Transfer von Wissenschaft in die Versorgung ermöglichen und in diesem Punkt einen echten Mehrwert für unsere Patienten generiert haben – also Forschenden, Pflegekräften, Ärzt:innen und unseren Partnern in der Region.

Carsten C. Mahrenholz, Gründer

Ein Signal für Innovation im Osten

Philipp Mehne, Direktor des Ostdeutschen Wirtschaftsforums, betont:

Die ausgezeichneten Unternehmen verbinden technologischen Fortschritt mit Verantwortung. Sie zeigen eindrucksvoll, dass Innovation, Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg im Osten möglich sind.

Philipp Mehne, OWF

Für die Gründungswerft ist dieser Preis ein starkes Zeichen: Er zeigt, dass gemeinschaftliches Engagement, langfristige Unterstützung und die Förderung von Gründer:innen Früchte tragen.

Über COLDPLASMATECH

Die COLDPLASMATECH GmbH wurde mit dem Ziel gegründet, die Wundbehandlung durch die Anwendung physikalischen Plasmas grundlegend zu verbessern. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für Kliniken, Pflegeeinrichtungen und medizinische Versorgungszentren – made in Mecklenburg-Vorpommern.

Große Städte haben gleich mehrere Standortvorteile, die aufgrund der Ballung und Konzentration entstehen. Doch können rurale Regionen aufholen? Wie sähe das aus?

Würden ländliche Regionen ähnliche Strukturen entwickeln, wie große Städte, würde sich ein anderes Ranking ergeben. Voraussetzung wäre, dass Infrastruktur und Community überall gleichermaßen erreichbar wären.

1️⃣ Berlin: 3,4 Millionen Einwohner
2️⃣ Hamburg: 1,8 Millionen Einwohner
3️⃣ 𝗠𝗲𝗰𝗸𝗹𝗲𝗻𝗯𝘂𝗿𝗴-𝗩𝗼𝗿𝗽𝗼𝗺𝗺𝗲𝗿𝗻: 𝟭,𝟲 𝗠𝗶𝗹𝗹𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝘄𝗼𝗵𝗻𝗲𝗿
4️⃣ München: 1,5 Millionen Einwohner

Warum sind die Ballungszentren in Deutschland eigentlich so weit vorne, wenn es um StartUps und ums Gründen geht?

In Ballungszentren konzentrieren sich viele Komponenten, die eine erfolgreiche Gründungsszene ausmachen. Auf der einen Seite sind da die vielen Talente (dazu zählen neben Gründern auch Künstler, Handwerker, Forscher, Studierende und viele weitere), Begegnungsorte, Unternehmen aber auch eine wachsende Infrastruktur aus Unterstützern, Hubs, Coworking-Spaces und so weiter.

Gerade in Berlin und Hamburg ergibt sich daraus ein Sammelsurium an kreativen StartUp-Orten, die aufgrund der räumlichen Nähe einen (manchmal fast schon chaotischen) Organismus schaffen, der viele Menschen in Gründung bringt und Skalierungsopportunitäten schafft. Und so bildet die konzentrierte Einwohnerzahl häufig eine perfekte Grundlage, dass viele inspirierende Köpfe an den Ideen von Morgen arbeiten.

Fulminante Szene: Gründer:innen aus dem ganzen Bundesland finden auf unseren Veranstaltungen zusammen (Foto: Jessica Brach, Nerdvibe)

Zeit für die ländliche Region

Die Gründungswerft als eine der größten norddeutschen Gründungsinitiativen zeigt: Es ist absolut möglich, ein ganzes Bundesland mit einer enormen Vielfalt in eine Community zu integrieren, die nicht nur hanseatischen Werten folgt, sondern eben eine breit getragene Zielstrebigkeit ermöglicht. Vielleicht hat das ja noch mehr Potenzial?

Natürlich bedarf es dazu auch Leuchttürme, wie unsere Universitäts- und Hochschulstandorte – ohne Frage. Aber diese Ballungszentren sind nicht alleine unsere Stärke. Es ist die Gesamtintegration und die Zusammenarbeit zwischen Städten und Land. Organisch. Community-Driven.

Es ist der Ansatz, dass wir eine Infrastruktur und Community für die ganze Region denken. Mit den großen Vorteilen, die sich aus der Verfügbarkeit von viel Fläche und Land ergeben.

Ländlich geprägt: Rapsfelder bei Greifswald

𝗢𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿 𝘀𝗮𝗴𝗲𝗻: 𝗦𝘁𝗿𝗮𝗻𝗱𝗼𝗿𝘁𝘃𝗼𝗿𝘁𝗲𝗶𝗹!

Wir müssen dann eben nicht einzelne Standorte (wie bspw. Rostock mit 210.000 Einwohnern) mit München vergleichen, sondern wir gehen mit der gesamten Power eines ganzen Bundeslandes in die Zusammenarbeit (bzw. gerne auch Wettbewerb). Vielleicht sogar einen Ticken strukturierter und gemeinschaftlicher, als es woanders der Fall ist.

𝗘𝗴𝗮𝗹 𝘄𝗼 𝗱𝘂 𝗶𝗻 𝗠𝗲𝗰𝗸𝗹𝗲𝗻𝗯𝘂𝗿𝗴-𝗩𝗼𝗿𝗽𝗼𝗺𝗺𝗲𝗿𝗻 𝗴𝗿𝘂̈𝗻𝗱𝗲𝘀𝘁, 𝗱𝘂 𝗵𝗮𝘀𝘁 𝗭𝘂𝗴𝗮𝗻𝗴 𝘇𝘂𝗿 𝗦𝘇𝗲𝗻𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝘇𝘂𝗿 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁𝘂̈𝘁𝘇𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗜𝗻𝗳𝗿𝗮𝘀𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿.